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AefU-News zum Thema Pestizide

19.03.2018

Gewässerschutz

BAFU-Grenzwerte ohne Wert für gefährlichste Pestizide?

Foto: pixabay

Die Revision der Gewässerschutzverordnung befindet sich derzeit in der Vernehmlassung. Das Bundesamt für Umwelt BAFU schlägt für die meisten Pestizide höhere Grenzwerte vor. Für die zwei giftigsten Pestizide sind zwar sehr tiefe Grenzwerte vorgesehen. Pikant dabei: Diese lassen sich aus analysetechnischen Gründen routinemässig nicht kontrollieren. Das bestätigen renommierte Analytiker. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU), die Vision Landwirtschaft (VL) und der Schweizerische Fischereiverband (SFV) fordern ein Verbot solch gefährlicher Pestizide und grundsätzlich ein Festhalten am Vorsorgeprinzip: «Pestizide haben im Trinkwasser nichts zu suchen».

Medienmitteilung

17.03.2018 – Tages-Anzeiger: Umweltschützer kritisieren schärfere Grenzwerte für Insektizide

15.03.2018 - Gewässerschutzverordnung: Vernehmlassungsantwort der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU)

Medienecho


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08.03.2018

Der Bundesrat will vorsorglichen Gesundheitsschutz schwächen

Demnächst mehr Pestizide auch im Trinkwasser?

Foto: Brisch27/pixabay

Unsere Bäche, Flüsse und Seen sollen bald massiv mehr Pflanzenschutzgifte schlucken müssen. Bis zu 10'300 Mal höhere Grenzwerte sollen die heute geltenden Beschränkungen ersetzen. Das geschah still und leise bereits bei den Altlasten. Fallen die generellen Pestizid-Limiten jetzt auch bei den Gewässern, dürften sie beim Trinkwasser ebenfalls nicht mehr lange unangetastet bleiben. Das hiesse: Mehr Gift im Trinkwasser. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU), der Schweizerische Fischereiverband (SFV) und der Verein Vision Landwirtschaft (VL) verlangen hingegen die konsequente Umsetzung des gesetzlich verankerten Vorsorgeprinzips. Pestizide haben im Trinkwasser nichts zu suchen.

Medienmitteilung

 

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18.07.2017

Interview zum Umweltgift ‹Glyphosat›

«Die Zulassungsbehörden haben ihren Job nicht gemacht»

„Das ist die einfachste Sache, die sie in einer Krebs-Evaluation tun können“: Der Mathematiker und Biostatistiker Christopher Portier im Interview mit OEKOSKOP am 30. Mai 2017 in Thun.

Die Europäische Union will das umstrittene Glyphosat weitere zehn Jahre zulassen. Der Mathematiker und Biostatistiker Christopher Portier war Experte bei der Internationalen Krebsagentur (IARC). Er war dabei, als die IARC das weltweit am häufigsten verwendete Unkrautbekämpfungsmittel 2015 als ‹wahrscheinlich krebsfördernd› einstufte. Dies veranlasste die Europäischen Behörden, ‹Glyphosat› zu überprüfen. Ihr Fazit, das auch der Bundesrat teilt: Das Herbizid sei unproblematisch. Deshalb wollen sie ‹Glyphosat› weitere zehn Jahre zulassen. Die behördliche Überprüfung aber weist gemäss Portier und weiteren 93 WissenschaftlerInnen schwere wissenschaftliche Mängel auf. Im Interview mit OEKOSKOP warnt er vor aufgeweichten Kriterien bei der Krebs-Evaluation.

Interview mit Christopher Portier

18.07.2017 - infosperber.ch: Glyphosat: EU-Bewertung hat gravierende Mängel (Zweitpublikation des OEKOSKOP-Interviews mit Christopher Portier)

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08.03.2016

Medienkommentar 
zur Vertagung des Glyphosat-Entscheides durch die EU-Kommission

Wissenschaftliche Sachlage und Protest erzielen Wirkung!


Vorerst hat die Vernunft gesiegt: Der Entscheid über die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat wurde heute in Brüssel verschoben. Greenpeace, die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) sowie die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) begrüssen diese Entwicklung.

Medienkommentar

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04.02.2016

Petition «Glyphosat verbieten - jetzt!» in Bern eingereicht

25'340 Menschen fordern ein Verbot des Herbizids Glyphosat: Petitionsübergabe am 4.2.2016 in Bern.

25'340 Menschen fordern mit Greenpeace, den Ärztinnen und Ärzten für Umweltschutz (AefU) sowie der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) ein Verbot des gefährlichen Pestizids Glyphosat in der Schweiz. Die drei Organisationen haben heute bei den Parlamentsdiensten in Bern eine entsprechende Petition eingereicht.

Medienmitteilung

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05.10.15

Prof. Dr. Monika Krüger, Uni Leipzig zu Glyphosat

«Es fehlte z.B. ein Ohr»

Missgebildetes Ferkel wegen Glyphosat? Prof Dr. Monika Krüger, Uni Leipzig sagt ja. Foto Monika Krüger

Prof. Monika Krüger von der Universität Leipzig macht das Herbizid Glyphosat für missgebildete Ferkel und Mangelerkrankungen bei Rindern verantwortlich. Zudem bringt sie weitere schwere gesundheitliche Probleme beim Menschen mit Glyphosat in Verbindung. In den nächsten Monaten werden die Behörden sowohl in der Schweiz wie auch in der EU über die weitere Zulassung von Glyphosat entscheiden. Ein weiterer Glyphosat-Einsatz ist unter diesen Umständen nicht zu verantworten.


Medienmitteilung

OEKOSKOP 3/15 (Auszug): Interview mit Prof. Dr. Monika Krüger, Universität Leipzig: «Glyphosat hat in der Nahrungskette nichts zu suchen»

Medienecho

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13.05.15

Allianz lanciert Petition gegen Glyphosat-Vergiftung

Glyphosat verbieten – jetzt!

Schluss mit der verbrannten Erde: Glyphosat verbieten - jetzt!

«Wahrscheinlich krebsfördernd»: So beurteilte die Internationale Krebsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kürzlich das Totalherbizid Glyphosat. Das Pestizid und seine Abbaustoffe können mittlerweile in der Luft, im Regen und selbst im menschlichen Körper nachgewiesen werden. Es ist Zeit zu handeln. Glyphosat gehört verboten. Deshalb lancieren Greenpeace, die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU), sowie die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) die Petition «Glyphosat verbieten – jetzt!». 

Medienmitteilung

19.05.2015 - Bundesamt für Landwirtschaft: Position BLW zur Neueinstufung von Glyphosat als krebserregend durch die IARC

Medienecho


   

Oekoskop 1/18: Bald mehr Pestizide im Trinkwasser

OEKOSKOP 2/17: Glyphosat: «Die Behörden haben ihren Job nicht gemacht»

OEKOSKOP 3/15: «Glyphosat hat in der Nahrungskette nichts zu suchen»

OEKOSKOP 4/14: Triclosan: Eine lange Geschichte der Fahrlässigkeit

OEKOSKOP 3/14: Problemstoff Triclosan: Näher als Du denkst

Oekoskop 1/14: Zukunft ohne Bienen – mit Neonicotinoiden auf Irrwegen