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Themen - Chemikalien

 

Regelmässig aktuelle News zum Thema Quecksilber / Lonza SA, Visp finden sie HIER

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13.05.15

Allianz lanciert Petition gegen Glyphosat-Vergiftung

Glyphosat verbieten – jetzt!

Schluss mit der verbrannten Erde: Glyphosat verbieten - jetzt!

«Wahrscheinlich krebsfördernd»: So beurteilte die Internationale Krebsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kürzlich das Totalherbizid Glyphosat. Das Pestizid und seine Abbaustoffe können mittlerweile in der Luft, im Regen und selbst im menschlichen Körper nachgewiesen werden. Es ist Zeit zu handeln. Glyphosat gehört verboten. Deshalb lancieren Greenpeace, die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU), sowie die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) die Petition «Glyphosat verbieten – jetzt!». 

Medienmitteilung

19.05.2015 - Bundesamt für Landwirtschaft: Position BLW zur Neueinstufung von Glyphosat als krebserregend durch die IARC

Medienecho


28.08.2014

Triclosan – ein Problemstoff muss weg

Das Biozid Triclosan ist eine problematische chemische Substanz. Sie taucht im Nabelschnurblut und in der Muttermilch auf. Die Mütter geben also unweigerlich Triclosan an den Embryo bzw. an ihren Säugling weiter. Trotzdem steckt das Desinfektionsmittel noch immer in unzähligen Alltagsprodukten. Auch in der Schweiz, wie unsere Einkaufstour zeigt. Deshalb haben die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) und Pingwin Planet die Online-Petition Triclosan verbieten – sofort lanciert.

Mehr zu Triclosan

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30.05.2012

Vernehmlassung Chemikalienrisikoverordnung

Mehr Schutz für Mensch und Umwelt vor gefährlichen Chemikalien gefordert

Grundsätzlich geht die überarbeitete Chemikalienrisikoreduktions- verordnung (ChemRRV) in die richtige Richtung. Aber sie geht zu wenig weit. Sie reicht aus Sicht der AefU nicht aus, um Mensch und Umwelt vor den Risiken von gefährlichen Substanzen in all ihren Handelsformen zu schützen.

Die vorgeschlagene Neufassung ist ungenügend, weil sie die Herstellung, die Vermarktung und die Verwendung von besonders gefährlichen Substanzen durch Industrie, Gewerbe und VerbraucherInnen nur in den wenigsten Fällen verhindert. Die strukturellen Möglichkeiten des Verordnungsentwurfs erlauben weder nationalen Prioritätensetzungen und Maßnahmen noch geben sie ausreichend Partizipationsmöglichkeiten.

Sämtliche bekannten Risiken so weit wie möglich beseitigen

Die AefU erwarten, dass die ChemRRV sämtliche bekannten chemikalienbedingten Risiken für die BürgerInnen und die Umwelt soweit wie möglich beseitigt. Das Risiko zu eliminieren, das von einer bestimmten Substanz ausgeht, kann am besten mit einem Verbot dieser Substanz und deren Ersatz durch eine sichere Alternative erreicht werden. Das heißt, dass alle Stoffe, die für Mensch und Umwelt gefährlich sind, schrittweise durch andere, weniger gefährliche Alternativen ersetzt werden müssen. Insbesondere unter diesem Aspekt erachten die AefU auch diesen Teil der Schweizerischen Chemikalien-Gesetzgebung als wenig ambitioniert.

Wenig ambitioniert

Erneut werden oft lediglich EU-Vorgaben übernommen. Notwendig aber wäre, nach einem höheren Schutzniveau für Mensch und Umwelt zu streben und/oder eine Vorreiterrolle in der Entwicklung sicherer Alternativen für gefährliche Substanzen einzunehmen. Dies wäre u.a. auch ein interessanter Zukunftsmarkt für die Schweizer Industrie.

Pflicht zum Ersatz von gefährlichen Substanzen notwendig

Die AefU fordern eine umfassende und sich kontinuierlich entwickelnde Substitutionspflicht für gefährliche Substanzen, die über deren Verbot umgesetzt wird. Ausnahmen sollen nur möglich sein, wenn nach bester verfügbarer Technik keine sichereren Alternativen zur Verfügung stehen und ein gesellschaftlicher Nutzen mit der Verwendung der Produkte besteht. Die Etablierung, Ausgestaltung und stetige Weiterentwicklung der Ersatzpflicht muss unter Beteiligung aller relevanten Akteure und mittels transparenter sowie berechenbarer Verfahren umgesetzt werden.

   

Oekoskop 3/14

Vernehmlassung

Chemikalienrisikoreduktionsverordnung vom 22.05.2012 (PDF)