Das Problem-Biozid Triclosan solle weltweit nur noch in medizinischen Spezialanwendungen zugelassen werden. Das verlangen 206 WissenschlaftlerInnen, ÄrztInnen und medizinische Fachpersonen aus 29 Ländern in einem Aufruf. Denn Triclosan kommt noch immer in zahlreichen Produkten des täglichen Bedarfs vor. Triclosan ist hormonell wirksam und wird in der Muttermilch nachgewiesen. Neun Gesundheitsorganisationen aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz unterstützen den Aufruf. Sie fordern ein Verbot des gefährlichen Triclosan auch in Europa.
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Chemische Substanzen durchdringen unseren Alltag und können unsere Gesundheit gefährden. Deshalb arbeiten die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) im Bereich Chemikalien unter anderem zu folgenden Themen:
BASF & Novartis – Chemieareal ‹Klybeck›
Bisherige Lonza-Untersuchungen: Keine Garantie für Zuverlässigkeit
Erneut zeigen Nachuntersuchungen, die AefU und WWF angeregt haben: Lonza hat die Quecksilberverschmutzung in den Gärten bei Visp und Raron ungenügend erfasst. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) und der WWF fordern deshalb von Lonza, in den über 100 angeblich nicht sanierungsbedürftigen Gärten viel dichtere Untersuchungen durchzuführen oder bei den Sanierungen einen Sicherheitsfaktor einzubauen.
Weiter →Die Umwelt in unserem Körper
Hormonaktive Chemikalien:
Gestörte Hirnentwicklung im Mutterleib
Biomonitoring in der hausärztlichen Medizin – die AefU-Tagung zur Spurensuche
Wie stark sind die Menschen mit Schadstoffen aus der Umwelt belastet? Was bedeutet dies für Gesundheit? In der Schweiz lässt sich diese Frage nicht beantworten, da ein Programm für Human-Biomonitoring noch immer fehlt. Deshalb haben die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) das «23. Forum Medizin und Umwelt dem Thema «Biomonitoring in der hausärztlichen Medizin – die AefU-Tagung zur Spurensuche organisiert, die über 40 HörerInnen am 19. Mai 2016 im Landhaus in Solothurn besucht haben.
Abstracts und PräsentationNachuntersuchungen bestätigen: Verschmutzung ist schlimmer als bisher angenommen
Die bisherigen Abklärungen der Quecksilberverschmutzung in den Gärten bei Visp und Raron waren zu wenig repräsentativ. Dies bestätigen die Nachuntersuchungen der Lonza AG und des Kanton Wallis. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) und der WWF Oberwallis begrüssen, dass die Lonza und der Kanton Wallis unsere Kritik aufgenommen haben. Denn: Die neuen Abklärungen bilden eine deutlich solidere Grundlage für die anstehenden Sanierungsentscheide.
Weiter →Wissenschaftliche Sachlage und Protest erzielen Wirkung!
Vorerst hat die Vernunft gesiegt: Der Entscheid über die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat wurde heute in Brüssel verschoben. Greenpeace, die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) sowie die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) begrüssen diese Entwicklung.
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