Über 30’000 Menschen im Kanton Basel-Land haben jahrelang hohe Konzentrationen der Ewigkeitschemikalie Trifluoressigsäure getrunken. Der Ursache und den gesundheitlichen Folgen aber ging im Baselbiet lange niemand nach. Erst nach zwei Jahren kam aus: Die Chemiefirma Bachem in Bubendorf (BL) verursachte die Trinkwasserverschmutzung. Die AefU fordern ein Monitoring der betroffenen Bevölkerung.
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Die Natur wirkt seit jeher positiv auf die menschliche Gesundheit und kann Stress abbauen, Heilung fördern und das Wohlbefinden steigern. Healing Gardens sind bewusst gestaltete Gärten, die den Nutzenden zugutekommen. Sie vereinen vier zentrale Stressbewältigungs-Ressourcen: das Gefühl von Kontrolle über die eigene Situation, soziale Unterstützung durch Begegnungen und Austausch, natürliche Ablenkung durch Sinneserlebnisse wie Farben, Düfte, Geräusche oder Sonnenlicht sowie die Förderung von Bewegung durch Spazierwege. Studien zeigen, dass solche Umgebungen nicht nur die Genesung unterstützen, sondern auch die allgemeine Lebensqualität verbessern.
Ein ähnliches Prinzip verfolgt das Waldbaden (Shinrin-yoku) in Japan, bei dem man die Natur mit allen Sinnen bewusst erlebt. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Waldbaden Blutdruck und Herzfrequenz senkt, das Immunsystem stärkt, Stress reduziert und zu besserer Stimmung sowie Schlafqualität beiträgt. Sowohl Healing Gardens als auch Waldbaden machen deutlich, wie wertvoll die Natur als Ressource für Gesundheit und Prävention eingesetzt werden kann.
Petition gegen Chemiemüll im Klybeck eingereicht
Über 1400 Menschen verlangen, dass das Klybeckquartier endlich gründlich auf Chemieabfälle untersucht wird. Die entsprechende Petition haben wir heute Heidi Mück, der Präsidentin der Petitionskommission des Grossen Rats übergeben.
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Basel-Stadt räumt Benzidinbelastung ein
AefU erzielt Etappensieg beim Chemieareal Klybeck
40 geplante Starlink-Antennen in Leuk VS
Ein Verein kämpft für Schutz und Vorsorge
Medikamente in der Umwelt: Heiligt der Zweck alle Arzneimittel? Eine AefU-Tagung
Arzneimittel sollen heilen oder Leiden lindern. Während der Produktion, über die Ausscheidung oder als falsch entsorgter Abfall gelangen sie auch in Gewässer und Boden. Bei allem Nutzen für den kranken Menschen stellt sich die Frage nach dem Schaden für die Umwelt. Und damit für die ganze Bevölkerung. Wie ökotoxisch sind Arzneimittel? Welche Rückstände hinterlassen sie in unserem Lebensraum? Sind diese «Nebenwirkungen» ethisch vertretbar? Gibt es Alternativen, zum Beispiel mit der Natur statt gegen sie? Welche Rolle spielen Apotheker:innen am Schnittpunkt zwischen Medikamentenverschreibung und Medikamentenkonsum? Antworten auf diese Frage erhielten die über 40 Teilnehmenden am 32. Forum Medizin und Umwelt zum Thema «Medikamente in der Umwelt Heiligt der Zweck alle Arzneimittel?».
Abstracts und PräsentationRuhe ist wichtig für unsere Gesundheit – Lärm macht krank
Lärm ist nicht nur lästig, sondern kann auch krank machen. Mehr als jede/jeder fünfte Europäer:in ist laut dem neuen Bericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) ungesund hohem Verkehrslärm ausgesetzt – mit teils gravierenden Folgen wie Krankheiten oder sogar vorzeitigen Todesfällen. Grund genug, um am «Tag gegen Lärm» vom 29. April 2026 auf die Auswirkungen von Lärm auf unsere Gesundheit aufmerksam zu machen.
Weiter →32’052 Menschen fordern: Bundesrat und Parlament müssen unser Wasser besser schützen
Vertreter:innen der Allianz «Sauberes Wasser – gesunde Schweiz» haben heute in Bern 32’052 Unterschriften für den Appell «gesundes-wasser.ch» eingereicht. Der Appell fordert Bundesrat und Parlament auf, den Schutz unserer Gewässer und des Trinkwassers zu stärken anstatt zu schwächen. Dies ist ein deutliches Signal aus der Bevölkerung: Unser Trinkwasser muss trinkbar bleiben.
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