Die Lonza AG hat im Raum Visp (VS) Altlasten saniert: Sie hat aus Böden von Gärten, Plätzen und Wiesen insgesamt 3‘500 Kilogramm Quecksilber entfernt. Das Quecksilber gelangte über die Fabrikabwässer der Lonza in den Grossgrundkanal und von da in die Gärten und auf die Landwirtschaftsflächen. Die Sanierung ist ein grosser Erfolg für die Umwelt.
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Giftige Dusche für die Gesundheit
3400 Kilo weniger Quecksilber im Wallis
Erfolg für AefU und WWF bei Lonza-Altlast
Medikamente in der Umwelt
AefU-Tagung 7. Mai 2026 in Solothurn
Das glänzende Gift
Quecksilberverschmutzung im Wallis:
Wie wird aufgeräumt und wer bezahlt?
«Glyphosat verbieten – jetzt!»:
Interview und Petition
Chemie-Abwasser: Vom Kanal in die Gärten
Quecksilber ist nicht das einzige Problem der Lonza in Visp (VS): Über hundert teilweise problematische chemische Substanzen finden sich in den Sedimenten des Grossgrundkanals, die auch den Weg in Walliser Gärten fanden. Dies zeigen neue Analysen der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) und des WWF Oberwallis.
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Lonza Werk Visp (VS):
Neue Verschmutzung entdeckt
Quecksilber:
Die AefU-Tagung zum glänzenden Gift
Falsche Vorwürfe gegen die AefU
Lonza behauptet in einem Prospekt, den sie an alle Haushalte im Wallis verteilen liess: Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) würden die Quecksilberproblematik im Wallis mit der Quecksilberverschmutzung im japanischen Minamata gleichsetzen, wo zehntausende Personen erkrankt und rund 2000 Personen gestorben sind. Lonza kann jedoch nicht belegen, wann und wo die AefU die gesundheitlichen Auswirkungen von Minamata direkt mit dem Fall Lonza verglichen hätten, wie sie in einer E-Mail an die AefU indirekt einräumt.
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