Welche gesundheitlichen Konsequenzen haben die Pestizide? Was sind die Konsequenzen für Fisch, Vogel und Insekt? Schaden diese Mittel mehr als sie schützen ? Umfassende Antworten zu diesen Fragen erhielten über 60 HörerInnen am «26. Forum Medizin und Umwelt» zum Thema «Pestizide: Pflanzenschutz oder Gift?» der AefU am 23. Mai in Solothurn.
Abstracts und PräsentationTrinkwasser
Demnächst mehr Pestizide auch im Trinkwasser?
Unsere Bäche, Flüsse und Seen sollen bald massiv mehr Pflanzenschutzgifte schlucken. Bis zu 10’300 Mal höhere Grenzwerte als heute sollen gelten. Das geschah still und leise bereits bei den Altlasten. Fallen die generellen Pestizid-Limiten jetzt auch bei den Gewässern, dürften sie beim Trinkwasser ebenfalls nicht mehr lange unangetastet bleiben. Das hiesse: Mehr Gift im Trinkwasser. Pestizide aber haben im Trinkwasser nichts zu suchen.
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Jede zweite ist verunreinigt
Wer Mineralwasser konsumiert, will davon ausgehen, dass es sauber ist. Zehn Flaschen Mineralwasser liessen die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) und Pingwin Planet analysieren. Die Hälfte davon ist verunreinigt oder stark verunreinigt. Sie enthalten zum Teil hormonaktive, neurotoxische und bioakkumulierende Substanzen. Pikant: In den geprüften ‹Badoit›-Glasflaschen ist ein amtlicher Toleranzwert deutlich überschritten. Aber es geht auch anders: Drei der untersuchten Flaschen sind sauber – ebenso das Berner Trinkwasser.
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