Die Lonza AG hat im Raum Visp (VS) Altlasten saniert: Sie hat aus Böden von Gärten, Plätzen und Wiesen insgesamt 3‘500 Kilogramm Quecksilber entfernt. Das Quecksilber gelangte über die Fabrikabwässer der Lonza in den Grossgrundkanal und von da in die Gärten und auf die Landwirtschaftsflächen. Die Sanierung ist ein grosser Erfolg für die Umwelt.
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Giftige Dusche für die Gesundheit
3400 Kilo weniger Quecksilber im Wallis
Erfolg für AefU und WWF bei Lonza-Altlast
Medikamente in der Umwelt
AefU-Tagung 7. Mai 2026 in Solothurn
Mängel bei der Planung der Dichtwand
Die Lonza AG will eine Dichtwand bauen, damit weniger Schadstoffe aus ihrer Chemiemülldeponie Gamsenried bei Brig (VS) auslaufen. Heute verschmutzt sie das Grundwasser unterhalb der Deponie weit über den Grenzwerten, so zum Beispiel mit dem krebslauslösenden Benzidin. AefU, OGUV, Pro Natura und WWF haben die Berichte zur Dichtwand begutachtet und stellen Lücken, Mängel sowie Widersprüche fest.
Weiter →15 Jahre müssen reichen
Der Pharmakonzern Lonza will sich 50 Jahre Zeit lassen, um die Chemiemülldeponie Gamsenried bei Brig (VS) aufzuräumen. Die Deponie ist jedoch undicht. Es läuft giftiges Benzidin aus und verschmutzt das Grundwasser massiv. Die Lonza muss jetzt handeln und die Deponie innert 15 Jahren einmalig, sicher und definitiv sanieren. Dies verlangen AefU, OGUV, Pro Natura Oberwallis sowie der WWF heute an einer Medienkonferenz in Visp (VS).
Weiter →Quecksilber im Landwirtschaftsgebiet: Ein positiver Entscheid der Lonza AG
Das stark mit Quecksilber von Lonza verschmutzte Landwirtschaftsgebiet in den Walliser Gemeinden Visp und Raron soll besser aufgeräumt werden als bisher geplant. Neu soll im Landwirtschaftsgebiet nach dessen Sanierung eine Restbelastung von 7 Milligramm Quecksilber pro Kilo Boden (mg HG/kg) verbleiben. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) und der WWF Oberwallis begrüssen diesen Entscheid, den die Lonza AG und der Kanton Wallis heute bekannt gegeben haben. Bisher plante die Lonza AG, erst ab einer Belastung mit 20 (mg Hg/kg) sanieren. Damit wäre viel zu viel Gift im Boden verblieben, was die AefU und WWF Oberwallis nicht akzeptiert hätten.
Weiter →Versteckspiel der Lonza um giftiges Benzidin
Seit 2008 wusste der Pharmakonzern Lonza, dass Benzidin aus seiner Deponie Gamsenried ausläuft. Doch Lonza hielt die Analyseergebnisse zurück, wie Recherchen von OEKOSKOP und infosperber.ch jetzt zeigen.
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