AktuellThemenOekoskopForum Medizin & UmweltShopdie AEFUKontakt
 
               
 



 

Aefu-News zum Thema - Quecksilber / Lonza

22.02.2017

Quecksilberverschmutzung bei Visp (VS)

Bisherige Lonza-Untersuchungen: Keine Garantie für Zuverlässigkeit

Bodenprobe aus einem Quecksilber-Garten: Die Lonza-Untersuchungen geben zu wenig Sicherheit. Foto: AefU

Erneut zeigen Nachuntersuchungen, die AefU und WWF angeregt haben: Lonza hat die Quecksilberverschmutzung in den Gärten bei Visp und Raron ungenügend erfasst. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) und der WWF fordern deshalb von Lonza, in den über 100 angeblich nicht sanierungsbedürftigen Gärten viel dichtere Untersuchungen durchzuführen oder bei den Sanierungen einen Sicherheitsfaktor einzubauen.

Medienmitteilung

Medienecho

Mehr AefU-News zu Lonza/Quecksilber


28.04.2016

Quecksilberverschmutzung durch die Lonza AG bei Visp (VS)

Nachuntersuchungen bestätigen: Verschmutzung ist schlimmer als bisher angenommen

Die Quecksilberverschmutzung reicht tiefer: AefU/WWF-Probenahme im April 2015. Foto: AefU

Die bisherigen Abklärungen der Quecksilberverschmutzung in den Gärten bei Visp und Raron waren zu wenig repräsentativ. Dies bestätigen die Nachuntersuchungen der Lonza AG und des Kanton Wallis. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) und der WWF Oberwallis begrüssen, dass die Lonza und der Kanton Wallis unsere Kritik aufgenommen haben. Denn: Die neuen Abklärungen bilden eine deutlich solidere Grundlage für die anstehenden Sanierungsentscheide.

Medienmitteilung AefU-WWF

Medienmitteilung Kanton Wallis

Medienecho

Mehr AefU-News zu Lonza/Quecksilber


25.02.16

Chemiemülldeponie Gamsenried der Lonza AG

Nachhaltige und definitive Sanierung ist nötig

Anstatt Billigsanierung einmal, sicher und definitiv aufräumen: Die Sondermülldeponie Gamsenried der Lonza AG. Foto: AefU

Die Sanierung der Chemiemülldeponie in Gamsenried kommt endlich ins Rollen. WWF und AefU begrüssen die Forderungen der Dienststelle für Umweltschutz (DUS) des Kanton Wallis gegenüber der Lonza. Die Verstärkung der Barrieren, die Überwachung der Umwelteinwirkungen und die geforderten Detailuntersuchungen gehen in die richtige Richtung. Anstatt einer Billigsanierung, wie sie Lonza vorgeschlagen hat, muss der Konzern alle gefährlichen Schadstoffe beseitigen.

 

Medienmitteilung

25.02.2016 – Kanton Wallis, Präsidium des Staatsrates:
Alte Deponie Gamsenried - Notwendigkeit einer umfassenden Detailuntersuchung


Medienecho 


26.10.2015

Lonza will Billigsanierung durchführen

Die Sondermülldeponie Gamsenried der Lonza bei Visp (VS): Lonza soll richtig aufräumen. Foto: AefU

Die Lonza will die Sondermülldeponie Gamsenried bei Visp (VS) erneut mit einem ungenügenden Billig-Konzept sanieren. Weil das Projekt nicht den gesetzlichen Vorgaben entspreche, hat es der Kanton Wallis sogar zurückgewiesen. Offenbar hat die Lonza aus ihren Fehlern nichts gelernt. Seit 25 Jahren pumpt sie verschmutztes Grundwasser ab, ohne die Ursache der Verschmutzung anzugehen bzw. zu lösen.

Medienmitteilung

01/1983 - Tabasaran O.: Gutachterliche Stellungnahme Gamsenried, S. 24 u. 25

07/2009 - info21 Brig: Industrie in Brig-Glis: Lonza, Deponie Gamsenried, S. 7 


Medienecho


21.05.2015

22. Forum Medizin und Umwelt: Quecksilber im Wallis und weltweit

Peter Kälin, Hausarzt und Präsident der AefU, eröffnet das 22. Forum Medizin und Umwelt zu Quecksilber in Solothurn. Foto: Stephanie Fuchs

Welche Formen des Quecksilbers sind wie bioverfügbar? Welches sind die wichtigsten Expositionsquellen? Erneut haben mehr als 50 HörerInnen die von AefU, WWF und THP organisierte Fortbildung „Quecksilber in der Schweiz und weltweit – die AefU-Tagung zum glänzenden Gift“ am 21. Mai in Solothurn besucht. Sieben ReferentInnen haben mit beeindruckenden und gut verständlichen Referaten aus verschiedensten Perspektiven das flüssige Metall betrachtet, für dessen Ersatz in medizinischen Geräten sich die AefU schon 2004 einsetzt haben.
Einen Schwerpunkt des diesjährigen Forums bildete die Podiumsdiskussion zur grossflächtigen Quecksilberverschmutzung bei Visp im Wallis: VertreterInnen der Lonza AG, des Kantons Wallis, der AefU und des WWF stellten sich in einer angeregten Debatte den Fragen der Moderatorin Odette Frey (Radio SRF) sowie des Publikums. 

 

Die Präsentationen


23.04.2015

Quecksilber-Untersuchungen der Lonza in Gärten im Wallis:

Schlechte Grundlage für Sanierungsentscheid

Probenahme in einem Garten im Umfeld der Lonza-Fabrik Visp (VS) am 3.3.2015. Foto: AefU

Die Lonza hat die Quecksilberbelastung der Gärten um ihr Werk Visp (VS) nicht gründlich genug untersucht. Das zeigen Nachmessungen der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) und des WWF Oberwallis in drei Gärten, die gemäss Lonza keiner Sanierung bedürfen. In zwei dieser Gärten fanden sich bis zu 59 Milligramm Quecksilber pro Kilogramm Erde (mg/kg). Ab 2 mg/kg müssen die Böden saniert werden. Die Umweltorganisationen fordern einen unabhängigen Fachrat, um endlich verlässliche Resultate zu erhalten.

Medienmitteilung

15.04.2015 Institut Forel - Analysebericht Quecksilber

Lonza: Stellungnahme zur Medienmitteilung der AefU und des WWF Oberwallis vom 23.4.2015

Medienecho


31.03.2015

Chemie-Abwasser: Vom Kanal in die Gärten

Foto: Jean-Luc Loizeau vom Institut Forel der Uni Genf bei der Probenahme am Grossgrundkanal

Quecksilber ist nicht das einzige Problem der Lonza in Visp (VS): Über hundert teilweise problematische chemische Substanzen finden sich in den Sedimenten des Grossgrundkanals, die auch den Weg in Walliser Gärten fanden. Dies zeigen neue Analysen der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) und des WWF Oberwallis.

Medienmitteilung 

Hintergrundinfos und Foto des Lonza-Gaswerks

Institut Forel: Bericht Probenahme und Analysen Quecksilber

ENVIReau: Bericht Analysen mit GC/MS


Medienecho

******************************************************

20.10.2014

Falsche Vorwürfe gegen die AefU

Der Grossgrundkanal und die Lonza Visp (VS). Foto: AefU

Prospekt zum Quecksilber, den Lonza kürzlich in die Walliser Haushalte verteilen liess

Lonza behauptet in einem Prospekt, den sie an alle Haushalte im Wallis verteilen liess: Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) würden die Quecksilberproblematik im Wallis mit der Quecksilberverschmutzung im japanischen Minamata gleichsetzen, wo zehntausende Personen erkrankt und rund 2000 Personen gestorben sind. Lonza kann jedoch nicht belegen, wann und wo die AefU die gesundheitlichen Auswirkungen von Minamata direkt mit dem Fall Lonza verglichen hätten, wie sie in einer E-Mail an die AefU indirekt einräumt.

Medienmitteilung

10.2014 - Lonza: Prospekt an alle Walliser Haushalte

11.10.2014: Walliser Bote: Lonza übt harsche Kritik

******************************************************

07.10.2014

Ja zu weniger Quecksilber in Walliser Gärten

Mit Quecksilber belastet: Grossgrundkanal bei Visp (VS). Foto: AefU

Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) begrüssen die Senkung des Sanierungswertes für Quecksilber in Haus- und Familiengärten von 5 auf 2 mg/kg Boden. Wir erachten dies als ersten Schritt in die richtige Richtung, der zu umfangreicheren Sanierungen verseuchter Böden in Wohngebieten im Wallis führt. Dies hilft, die Quecksilber-Exposition der Bevölkerung zu mindern. Die AefU aber sind nicht der Ansicht, dass unterhalb einer Konzentration von 2 mg Quecksilber pro kg Boden keine Gefährdung besteht. Deshalb verlangen sie insbesondere im Falle Quecksilber von Lonza im Wallis ein vollständiges Aufräumen. Dies ist vor allem für den Schutz besonders sensibel auf Quecksilber reagierenden Kinder wichtig, die beim Spielen Quecksilber aufnehmen können und so besonders gefährdet sind. 

Anhörung

******************************************************

10.09.2014

Lonza, Visp: Quecksilberbelastung der Gärten nicht seriös untersucht

Trügerische Idylle: Der Grossgrundkanal bei Visp (VS)

Sie hätten die Quecksilberbelastung in den meisten Gärten entlang des Grossgrundkanals untersucht, gaben Lonza und das von ihr beauftrage Büro BMG im Mai 2014 bekannt. Nachmessungen der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) und des WWF Oberwallis in einem dieser Gärten legen nun aber nahe: Lonza und BMG haben nicht gründlich genug untersucht und das tatsächliche Ausmass der Quecksilberbelastung nicht erfasst.

Medienmitteilung

Medienecho

Mehr zum Thema:
11.09.2014: Télévison RTS1, temps présent: Alerte au mercure! Un scandale valaisan

******************************************************

01.07.2014

Lonza Visp: Quecksilber auf Deponie für sauberes Material verschleppt?

Ablagerung Goler - Foto: InfoA9

Mehrere tausend Tonnen Aushubmaterial fuhren Lastwagen von der Autobahn-A9-Baustelle «Baltschieder» bei Visp (VS) auf die Deponie «Goler» bei Raron (VS). Pikant: Dies geschah ohne Kontrolle auf das gefährliche Quecksilber, das später auf dieser Baustelle in extremen Konzentrationen ans Licht kam. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass beträchtliche Mengen des giftigen Schwermetalls im «Goler» gelandet sind. Auf dieser Deponie aber, die für den Ausbruch des Lötschbergtunnels der «Neuen Eisenbahn Alpentransversale» (NEAT) gebaut wurde, darf nur sauberes Aushubmaterial abgelagert werden. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) und der WWF Oberwallis verlangen, dass das dort abgelagerte Material kontrolliert und bei einer Quecksilber-Kontamination wieder entfernt wird. 

Medienmitteilung


Medienecho

Weiteres zum Thema:
09.06.2014 - Quecksilber und Gesundheit? Referat an der Gründungsversammlung der IG Quecksilber. Dr. med. Peter Kälin, Präsident AefU

******************************************************

14.05.2014

Lonza Visp: Extreme Quecksilber-Belastung nachgewiesen

Hier haben die AefU am 7. April extrem hohe Quecksilberkonzentartionen gefunden (Probeentnahme bei Stein Nr. 8)

Bis zu 3’500 Milligramm Quecksilber pro Kilogramm: Diese extreme Belastung haben die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) in Boden gefunden, der zum Bau der neuen Baltschieder-Brücke ausgehoben wurde. Dies ist die höchste Quecksilberbelastung, die bisher im Fall Lonza publik wurde. Das extrem belastete Aushubmaterial lag Monate lang ungeschützt neben Wohnhäusern herum. Die AefU haben zudem bei der Baltschieder-Brücke in Beton Quecksilber nachgewiesen. Das bedeutet: Die Quecksilbersedimente aus dem Grossgrundkanal wurden teilweise auch zu Baumaterialien verarbeitet. Das gibt dem Fall Lonza eine neue Dimension.

Medienmitteilung

Université de Genève, Instiut Forel: Analyses de mercure total dans des échantillons solides, rapport d’analyse

Medienecho

Aushubhaufen Richtung Raron
Haufen Richtung Raron
Betonhaufen bei Baltschieder-Brücke

Fotos der extrem mit Quecksilber verschmutzten, zuerst ungeschützten Erdhaufen sowie des Quecksilber-Betons.

******************************************************

21.02.2014

Lonza räumt in Visp mehr Quecksilberemissionen ein

Lonza revidiert ihre Zahlen zu den Quecksilberemissionen heute zum ersten Mal nach oben: Neu nennt sie einen Gesamtverbrauch an Quecksilber von 350 Tonnen zwischen 1930 und 1973. Davon will sie neu geschätzte 50 Tonnen ins Wasser des Grosskrundkanals geleitet haben.

Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) begrüssen, dass Lonza über die Bücher geht und ihre Resultate offen legt. Sie zweifeln aber verschiedene Annahmen von Lonza an. Deshalb halten wir an der Grössenordnung der Quecksilberemissionen von rund 200 Tonnen durch Lonza in den Kanal fest.

Medienmitteilung


Medienecho

******************************************************

29.01.2014

Lonza Visp: Viel mehr Quecksilber im Kanal als bisher angenommen

Lonza Visp: Viel mehr Quecksilber in der Umwelt als bisher angenommen

200 bis 250 Tonnen Quecksilber dürfte Lonza Visp (VS) von ca. 1930 bis Mitte der 1970er-Jahre in den Grossgrundkanal geleitet haben. Diese Einschätzung stammt von einem ehemaligen Lonza-Mitarbeiter. Sie wird durch unveröffentlichte, betriebsinterne Dokumente untermauert, die den Ärztinnen und Ärzten für Umweltschutz (AefU) vorliegen. Die freigesetzte Menge des gefährlichen Schwermetalls wäre damit sieben bis neun Mal grösser, als sie die Dienststelle für Umweltschutz des Kantons Wallis (DUS) bisher angenommen hat.


Medienmitteilung

Lonza AG, Walliser Fabriken Visp: Gestehungspreistabelle für das Geschäftsjahr 1965, mit Abschrift der handschriftlichen Angaben zur Jahresproduktion (jato) u.a. von Hydrol 1 (Acetaltehyd) im Jahre 1964, Lonza-internes Dokument, undatiert

Lonza AG: Voraussichtliche Gestehungskosten nach Umstellung Petrochemie, Lonza-internes Dokument vom 2.9.1965 (Ausriss)

Lonza AG, Walliser Fabriken: Gestehungskosten 8.6330 Hydrol 1 (Acetaltehyd), Geschäftsjahr 1966, Lonza-internes Dokument, undatiert

Medienecho 

******************************************************

   

OEKOSKOPE zum Thema Quecksilber

Oekoskop 2/17
Oekoskop 4/15
Oekoskop 3/15
Oekoskop 1/15
Oekoskop 4/14
Oekoskop 2/14