3‘500 kg Quecksilber aus Gärten, Plätzen und Wiesen entfernt

Die Lonza AG hat im Raum Visp (VS) Altlasten saniert: Sie hat aus Böden von Gärten, Plätzen und Wiesen insgesamt 3‘500 Kilogramm Quecksilber entfernt. Das Quecksilber gelangte über die Fabrikabwässer der Lonza in den Grossgrundkanal und von da in die Gärten und auf die Landwirtschaftsflächen. Die Sanierung ist ein grosser Erfolg für die Umwelt.

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Quecksilber auf Deponie für sauberes Material verschleppt?

Mehrere tausend Tonnen Aushubmaterial fuhren Lastwagen von der Autobahn-A9-Baustelle «Baltschieder» bei Visp (VS) auf die Deponie «Goler» bei Raron (VS). Pikant: Dies geschah ohne Kontrolle auf das gefährliche Quecksilber, das später auf dieser Baustelle in extremen Konzentrationen ans Licht kam. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass beträchtliche Mengen des giftigen Schwermetalls im «Goler» gelandet sind. Auf dieser Deponie darf nur sauberes Aushubmaterial abgelagert werden. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) und der WWF Oberwallis verlangen, dass das dort abgelagerte Material kontrolliert und bei einer Quecksilber-Kontamination wieder entfernt wird. 

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Extreme Quecksilber-Belastung nachgewiesen

Bis zu 3’500 Milligramm Quecksilber pro Kilogramm: Diese extreme Belastung haben die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) in Boden gefunden, der zum Bau der neuen Baltschieder-Brücke ausgehoben wurde. Dies ist die höchste Quecksilberbelastung, die bisher im Fall Lonza publik wurde. Das extrem belastete Aushubmaterial lag Monate lang ungeschützt neben Wohnhäusern herum. Die AefU haben zudem bei der Baltschieder-Brücke in Beton Quecksilber nachgewiesen. Das gibt dem Fall Lonza eine neue Dimension.

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