Teils Krebs fördernde, Erbgut verändernde, das Kind im Mutterleib schädigende und explosive Substanzen nicht berücksichtigt

Nur die Hälfte der Parameter im neuen Analyseprogramm von Rhystadt und Swiss Life dürfte neue Erkenntnisse über die Verschmutzung des Basler Chemiegeländes Klybeck bringen. Das reicht jedoch nicht aus, um die Kontamination durch mehr als 100 Jahre chemische Produktion zu erfassen, wie eine neue Studie der AefU zeigt: Es fehlen 61 meist sehr toxische Substanzen, die teils im Klybeck schon in hohen Konzentrationen nachgewiesen wurden.

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«Weder das Grundwasser, der Boden noch die Porenluft sind genügend untersucht»

Der Chemiker Dr. Gerd Rippen sieht grosse Mängel bei der bisherigen Untersuchung des ehemaligen Chemieareals Klybeck in Basel. Das sagt der ausgewiesener Experte für die Bewertung von Umweltchemikalien und belasteten Standorten im Interview mit Oekoskop, der Fachzeitschrift der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU). Rippen hat Im Auftrag der Basler Denkmalpflege Berichte zu Bauten auf dem Chemiegelände Klybeck begutachtet.

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