Arzneimittel sollen heilen oder Leiden lindern. Während der Produktion, über die Ausscheidung oder als falsch entsorgter Abfall gelangen sie auch in Gewässer und Boden. Bei allem Nutzen für den kranken Menschen stellt sich die Frage nach dem Schaden für die Umwelt. Und damit für die ganze Bevölkerung. Wie ökotoxisch sind Arzneimittel? Welche Rückstände hinterlassen sie in unserem Lebensraum? Sind diese «Nebenwirkungen» ethisch vertretbar? Gibt es Alternativen, zum Beispiel mit der Natur statt gegen sie? Welche Rolle spielen Apotheker:innen am Schnittpunkt zwischen Medikamentenverschreibung und Medikamentenkonsum? Antworten auf diese Frage erhielten die über 40 Teilnehmenden am 32. Forum Medizin und Umwelt zum Thema «Medikamente in der Umwelt Heiligt der Zweck alle Arzneimittel?».
Abstracts und PräsentationGewässer
Ewigkeitschemikalien gefährden die Gesundheit
Die «Ewigkeitschemikalien» PFAS reichern sich auch im menschlichen Körper an. Das bereitet vielen Menschen Sorgen. Sie wollen teils deshalb von den Ärztinnen und Ärzten für Umweltschutz (AefU) wissen: Wie gefährdet bin ich und wie soll ich mit PFAS bzw. PFAS-Belastungen umgehen? Die AefU geben Antworten. Sie fordern zudem vom Parlament, die Lebensmittel-Grenzwerte nicht zu verwässern und ein Verbot aller PFAS zu erlassen.
Weiter →Gibt der Wald das her?
Bekämpfung der asiatischen Hornisse
Keine Rechtferigung für hochtoxische Biozide im Wald
Ewigkeitschemikalien in der ärztlichen Praxis
Wie mit den Sorgen der Patient:innen umgehen?
Stickstoff-Überschüsse: Bund soll zukunftsgerichtete Betriebe unterstützen
Stickstoffverluste schädigen die Biodiversität, die Luft und das Wasser und damit unsere Lebensgrundlage. Zudem wirken sie sich negativ auf das Klima und die Gesundheit von Menschen und Tieren aus.
Weiter →Treffer für die Umwelt
Humusaufbau:
Wo die Landwirtschaft Boden gutmacht
Swiss Krono: Endlich sauberer
AefU und WWF liessen nicht locker
Parkinson: Pestizidinitiativen haben Präventivwirkung
Die Inzidenz von Morbus Parkinson nimmt alterskorrigiert stetig zu. Die zweithäufigste neurodegenerative Krankheit kommt bei Beschäftigten in der Landwirtschaft besonders oft vor. Verschiedene Studien zeigen Assoziationen mit Pestiziden. Zum Weltparkinsontag vom kommenden Sonntag betonen die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) sowie Greenpeace Schweiz, wie wichtig die beiden Pestizidinitiativen für die Gesundheit sind. Sie wenden das Vorsorgeprinzip an und senken das Risiko für Parkinson sowie bestimmte Krebsarten.
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