3‘500 kg Quecksilber aus Gärten, Plätzen und Wiesen entfernt

Die Lonza AG hat im Raum Visp (VS) Altlasten saniert: Sie hat aus Böden von Gärten, Plätzen und Wiesen insgesamt 3‘500 Kilogramm Quecksilber entfernt. Das Quecksilber gelangte über die Fabrikabwässer der Lonza in den Grossgrundkanal und von da in die Gärten und auf die Landwirtschaftsflächen. Die Sanierung ist ein grosser Erfolg für die Umwelt.

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Mängel bei der Planung der Dichtwand

Die Lonza AG will eine Dichtwand bauen, damit weniger Schadstoffe aus ihrer Chemiemülldeponie Gamsenried bei Brig (VS) auslaufen. Heute verschmutzt sie das Grundwasser unterhalb der Deponie weit über den Grenzwerten, so zum Beispiel mit dem krebslauslösenden Benzidin. AefU, OGUV, Pro Natura und WWF haben die Berichte zur Dichtwand begutachtet und stellen Lücken, Mängel sowie Widersprüche fest.

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15 Jahre müssen reichen

Der Pharmakonzern Lonza will sich 50 Jahre Zeit lassen, um die Chemiemülldeponie Gamsenried bei Brig (VS) aufzuräumen. Die Deponie ist jedoch undicht. Es läuft giftiges Benzidin aus und verschmutzt das Grundwasser massiv. Die Lonza muss jetzt handeln und die Deponie innert 15 Jahren einmalig, sicher und definitiv sanieren. Dies verlangen AefU, OGUV, Pro Natura Oberwallis sowie der WWF heute an einer Medienkonferenz in Visp (VS).

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Lonza unterschätzt wohl das Gift in ihrer Deponie

Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass der Pharmakonzern Lonza AG die Schadstoffpotenziale in seiner undichten Chemiemülldeponie Gamsenried unterschätzt. Insbesondere die Menge des gefährlichen Benzidins könnte weitaus grösser sein. Dies zeigt ein Gutachten zu einer von Lonza erstellten Gefährdungsabschätzung, das die AefU, die OGUV, Pro Natura Oberwallis und WWF Oberwallis heute veröffentlicht haben. Die Umweltverbände fordern eine sichere, endgültige Sanierung der Deponie bis in spätestens 15 Jahren.

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