AktuellThemenOekoskopForum Medizin & UmweltShopDer VereinKontakt
 
               
 



 

25 Jahre AefU sind nicht genug - aber 40 Jahre Mühleberg zuviel

©AefU, 2012

**********************************************************

10.05.2013

AefU lehnen geplante Gesetzesrevisionen im Gentech-Bereich ab

Foto: Landwirtschaftlicher Informationsdienst

Gerade hat das Parlament mit grossem Mehr das Moratorium für den Anbau von Gentech-Pflanzen verlängert. Gleichzeitig hat es einen Bericht über Kosten und den Nutzen von Regeln über die Koexistenz von gentechnisch veränderten und nicht veränderten Pflanzen verlangt. Er soll bis 2016 vorliegen. Unverständlicherweise will der Bundesrat nun trotzdem das Gentechnikgesetz (GTG) und die Koexistenzverordnung ändern. Dabei hat sich auch die Schweizer Landwirtschaft auf den Verzicht auf Gentechnik geeinigt. Die vorgeschlagene Revision des GTG bereitet also den Vollzug einer landwirtschaftlichen Produktion vor, die eine Bevölkerungsmehrheit nicht will und von der die Landwirtschaft keinen Nutzen erwartet. Das macht keinen Sinn. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) erachten zudem die Kosten für die öffentliche Hand und die Risiken für die Umwelt als nicht gerechtfertigt, die mit einer einem Koexistenzmodell zu erwarten sind. Deshalb lehnen die AefU alle drei Revisionen ab.

Vernehmlassung

*********************************************************

23.04.2013

Internes Papier des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi) zeigt:

Atomaufsicht unterläuft bundesrätlichen Auftrag

Anstatt die behördlichen Unfallszenarien auftragsgemäss mit einem schweren Atomunfall wie in Fukushima zu ergänzen, erklärt das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) einen solchen Unfall schlicht als «so unwahrscheinlich», dass der Aufwand für den Notfallschutz der Bevölkerung «nicht mehr angemessen» sei. Darum müsse der Schutz der Bevölkerung bei einem solch schweren Atomunfall nicht geplant werden. Peinlich nur: das Ensi stützt sich dabei auf veraltete, internationale Vorgaben. Dies geht aus einem internen Ensi-Dokument hervor, das die AefU heute veröffentlichen. Die AefU fordern, dass das Ensi das Versäumte nachholt und das Szenario eines extremen Atomunfalls aufnimmt.

Medienmitteilung

21.12.2012 - ENSI:
Überprüfung der Referenzszenarien für die Notfallplanung in der Umgebung der Kernkraftwerke, Entwurf

*********************************************************

19.04.2013

AefU-Vernehmlassung zur 2. Gotthardröhre

Die AefU lehnen eine 2. Röhre des Gotthard-Strassentunnels ab: Schon heute ist die Lage in den Alpentälern und in den Tessiner Regionen Mendrisiotto und im Sottoceneri wegen der Luftverschmutzung und Lärmbelastung äusserst besorgniserregend. Insbesondere im Tessin sind an rund 200 Tagen pro Jahr die Grenzwerte der Luftreinhalteverordnung überschritten. Da die AefU davon ausgehen, dass eine 2. Röhre die Verlagerungsziele von der Strasse auf die Schiene untergräbt, lehnen wir den Bau eines zweiten Strassentunnels am Gotthard in erster Linie aus gesundheitlichen Gründen ab. Die AefU erachten eine zweite Röhre zudem als verfassungswidrig, unnötig und zu teuer.

Vernehmlassung

**********************************************************

17.04.2013

Lärm stört die Kommunikation

Ob im öffentlichen Raum, im Restaurant oder im Schulzimmer, Lärm hat einen negativen Einfluss auf unsere Kommunikation. Im Rahmen des diesjähigen Tages gegen Lärm am 24. April machen professionelle Pantomimen von 12.00 bis 14.00 Uhr in Ascona, Bern, Chur, Lausanne, Luzern und Zürich auf das Problem aufmerksam.

Medienmitteilung

**********************************************************

18.03.2013

Petition «Stopp Laubbläser» in Zürich

Alle Jahre wieder: Das Gedröhn der Laubbläser verfolgt Ruhe- und Erholungssuchende nicht nur in Wohnquartieren und öffentlichen Anlagen, sondern auch im Wald und sogar auf dem Friedhof. Die potenten Maschinen sind zum ständigen Begleiter von Hauswartungen und Gartenunterhaltsfirmen geworden. Deshalb lancieren die Grünen der Stadt Zürich die Petition „Stopp Laubbläser“, die die AefU unterstützen. Sie verlangt, dass im Gebiet der Stadt Zürich der Einsatz der Laubbläser auf die Monate Oktober und November beschränkt wird. Die Stadtverwaltung soll zudem im öffentlichen Raum auf Laubbläser verzichten bzw. die verbliebenen motorbetriebenen Geräte innerhalb von zwei Jahren auf Geräte mit Elektroantrieb umzustellen. 

Petition online unterzeichnen

mehr Infos

**********************************************************

16.01.2013

AefU-Stellungnahme zur Energiestrategie 2050 des Bundesrats

Foto: Martin Forter

Der Bundesrat geht einen weiteren Schritt, um die Energiewende in der Schweiz zu konkretisieren. Er bekräftigt insbesondere den Verzicht auf den Neubau von Atomkraftwerken, den Ausbau der erneuerbaren Energien, Effizienzziele sowie strengere Vorschriften und weitere Massnahmen, um den Energieverbrauch von Gebäuden und Fahrzeugen zu senken. Um die Energiestrategie 2050 richtig aufzugleisen, braucht es aber eindeutige politische Rahmenbedingungen wie eine Laufzeitbeschränkung für Atomkraftwerke sowie eine sehr rasche Umsetzung klarer und griffiger Massnahmen im Effizienz- und Sparbereich, die über das Vorgeschlagene hinausgehen. Nur so können sich Verbraucher, Produzenten und Investoren auf die neue Energiepolitik einstellen, Nutzen daraus ziehen und ihren Anteil beitragen. Und vor allem können nur so mögliche Risiken und daraus resultierend gesundheitliche Schäden schnell minimiert werden.

AefU-Vernehmlassung

*********************************************************

15.01.2013

Stellungnahme zum Bericht «Zukunft Stromversorgung» der Akademien der Wissenschaften

Foto: Martina Staenke

Die Kurzfassung des Berichts «Zukunft Stromversorgung» der Schweizerischen Akademien der Wissenschaften erweckt den Eindruck, dass die Akademien neben den energiepolitischen Aspekten auch das menschliche Wohlbefinden und die Nachhaltigkeit betonen. Im Bericht selbst aber gehen die Akademien kaum auf die gesundheitliche Relevanz der einzelnen Stromproduktionsarten ein. Dies sowohl was die Rohstoffgewinnung, den Routinebetrieb einer Anlage, den Unfall, den Notfallschutz und die Entsorgung angeht. Die AefU und die «ÄrztInnen für soziale Verantwortung und gegen den Atomkrieg» (PSR/IPPNW) haben in einer Stellungnahme diese Defizite beschrieben. Grundlage dazu ist die von der Akademie selbst festgelegte Definition des Wohlergehens und der Nachhaltigkeit. Aus der Kurz- und Langfassung werden anhand von Zitaten, die sich auf Wohlergehen und Nachhaltigkeit beziehen, eigene Ergänzungen beigefügt. Aufgrund einer Risikoabschätzung mit dem Hauptfokus auf menschliches Wohlergehen und Gesundheit, erfolgt am Schluss – im Gegensatz zur Akademie – eine Bewertung aus heutiger Sicht.

Gemeinsame Stellungnahme von AefU und PSR/IPPNW

*********************************************************

11.01.2013

Volksvernehmlassung (Petition): Nein zur 2. Röhre

Bis zum 21. April 2013 läuft das Vernehmlassungsverfahren des Bundes zur Vorlage „Sanierung des Gotthard-Strassentunnels“. Die Alpen-Initiative und befreundete Organisationen sichern dem Volk die Mitsprache und starten deshalb eine Petition gegen eine zweite Gotthardröhre. Bundesrat und Parlament sollen schon jetzt erfahren, dass die Schweizer Bevölkerung keinen neuen Strassentunnel will, sondern eine massvolle Sanierung der bestehenden Röhre und die Sicherung des bewährten Alpenschutzes. Stoppen Sie mit uns die Pläne des Bundesrats und unterschreiben Sie unsere Petition. Danke.

Infos

Petition unterschreiben

*********************************************************

18.12.2012

Bieler Städteinitiative für nachhaltige Mobilität eingereicht

Mit über 2‘200 gültigen von insgesamt mehr als 2‘500 gesammelten Unterschriften hat das Komitee der Bieler Städteinitiative „zur Förderung des Fuss- und Veloverkehrs und des öffentlichen Verkehrs“ sein Begehren heute eingereicht. Die Unterschriften wurden in nur vier Monaten gesammelt. Die Initiative verlangt, dass der Anteil des Fuss- und Veloverkehrs sowie des öffentlichen Verkehrs in Biel in zehn Jahren um zehn Prozent erhöht wird. Dazu soll die Stadt ein Reglement mit konkreten Massnahmen erlassen.

Mehr

*********************************************************

 

26.11.2012

Die 2. Gotthardröhre gefährdet Ihre Gesundheit

Mit grosser Sorge verfolgen die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) die Diskussion über die eventuelle Realisierung einer 2. Röhre des Gotthardstrassentunnels. Die Lage in den Alpentälern und in den Tessiner Regionen Mendrisiotto und im Sottoceneri ist wegen der starken Luftverschmutzung und Lärmbelastung schon heute äusserst besorgniserregend. Insbesondere im Tessin sind an rund 200 Tagen pro Jahr die Grenzwerte der Luftreinhalteverordnung überschritten. Deshalb fordern die AefU den Verzicht auf eine 2. Gotthardröhre. Dies hat die AefU an ihrer Delegiertenversammlung in Airolo am Samstag einstimmig beschlossen.

Medienmitteilung

*********************************************************

26.11.2012

Mobilfunk: Ärzte fordern überfällige Vorsorgemassnahmen

Über 1.000 Ärztinnen und Ärzte haben den „Freiburger Appell“ von 2002 unterzeichnet. Er wurde in viele Sprachen übersetzt. 36.000 Menschen aus aller Welt haben seine Warnung vor den Gefahren des Mobilfunks unterstützt. Heute, zehn Jahre später, wenden wir uns als Ärzte und Wissenschaftler mit einem internationalen Appell erneut an Kolleginnen und Kollegen, an Bürgerinnen und Bürger, aber auch an die politisch Verantwortlichen in aller Welt.

Medienmitteilung

*********************************************************

06.09.2012

Fukushima in Mühleberg - was wenn?

185’000 Menschen im Gebiet von Mühleberg über Bern und Sursee bis zur Reuss müssen ihre Häuser für immer verlassen. 10’000 km2 Land sind kontaminiert. Das entspricht einem Viertel der Fläche der Schweiz. Der Aufenthalt am Bielersee ist gefährlich: Der See strahlt über Jahrzehnte stark radioaktiv. Mit anderen Worten: Passiert Fukushima im AKW Mühleberg, sind weite Teile der Schweiz zerstört. Dies zeigt der neue, animierte Kurzfilm «Was passiert, wenn Fukushima in Mühleberg geschieht?», den die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU), die Ärztinnen und Ärzte für soziale Verantwortung (PSR/IPPNW) sowie Greenpeace heute an einer Medienkonferenz in Bern präsentierten. Der Film basiert auf den Resultaten einer neuen Studie des renommierten Öko-Instituts Darmstadt. Er zeigt: Geschieht Fukushima im AKW Mühleberg sind weite Teile der Schweiz zerstört. Deshalb gehört der Altreaktor sofort abgeschaltet.


Medienmitteilung (PDF)

Hintergrundinfos (PDF)

Ist meine Gemeinde betroffen? (PDF)

Studie vom Öko-Institut Darmstadt (Küppers/Ustohalova): "Mögliche Folgen eines Unfalls im KKW Mühleberg bei ähnlichen Freisetzungen radioaktiver Stoffe wie aus einem Block des KKW Fukushima-Daiihi." (PDF)

  • Christian Küppers: "Was wären die Folgen einer ähnlichen Freisetzung radioaktiver Stoffe wie in Fukushima?" (PDF)
  • Dr. med. Peter Kälin, Präsident Aefu: "Die Menschen können nicht geschützt werden" (PDF)
  • Dr. med. Claudio Knüsli, Vorstand PSR/IPPNW: "Ärzte können der Bevölkerung nicht helfen" (PDF)
  • Florian Kasser, Greenpeace: "Katastrophenschutz: Entweder - oder" (PDF)

Download Film "Fukushima im AKW Mühleberg"


Echo:


06.09.2012, 18:44 - Medienmitteilung des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats: Die Schweiz hat auch im Notfallschutz Lehren aus Fukushima gezogen

19.9.2012 - Stellungnahme der drei eidgenössischen Kommissionen mit Aufgaben im Radioaktivitätsbereich zum Bericht IDA NOMEX vom 22.6.2012

28.9.2012 - Interpellation 12.3959 von Nationalrat Beat Jans (SP): Katastrophenhilfe im Falle schwerer AKW-Unfälle

04.12.2012 - Interpellation 12.4047 von Nationalrat Philipp Hadorn (SP): AKW-Unfälle. Massnahmen beim Austritt von kontaminiertem Wasser

*********************************************************

28.08.2012

Breite Trägerschaft lanciert Stromeffizienz-Initiative

Eine ausserordentlich breite Trägerschaft aus Politik, Wirtschaft und Umweltorganisationen macht in der Energiedebatte Nägel mit Köpfen. Sie lanciert die „Stromeffizienz-Initiative“ mit dem offiziellen Titel „Eidgenössische Volksinitiative für eine sichere und wirtschaftliche Stromversorgung“. Die Initiative will durch ein ambitioniertes Effizienzziel den Stromverbrauch bis 2035 auf dem Niveau von 2011 stabilisieren.

Medienmitteilung

Unterschriftenbogen

Kurzdokumentation

***********************************************************

11.08.2012

Städteinitiative für nachhaltige Mobilität in Biel lanciert

Bild: Städetinitiative Biel

Die Volksinitiative zur Förderung des Fuss- und Veloverkehrs und des ÖV (Städte-Initiative) wurde in Biel lanciert und wird von den AefU unterstützt.

Medienmitteilung

Unterschriftenbögen

***********************************************************

04.07.2012

Schwere Mängel beim Katastrophenschutz

Bild: Bernerzeitung

In der Schweiz ist der Schutz der Bevölkerung bei schweren Unfällen in Atomkraftwerken (AKW) nicht gewährleistet. Dies geht aus dem Bericht der interdepartementalen Arbeitsgruppe IDA NOMEX an den Bundesrat hervor, den der Bundesrat heute veröffentlicht hat. Darum fordern die AefU die Stilllegung zumindest der Alt-AKW Mühleberg und Beznau.

Medienmitteilung

Ida Nomex Bericht

*********************************************************

21.06.2012

Breite Koalition gegen eine zweite Gotthard-Röhre

Bild: Alpeninitiative

In einem gemeinsamen Aufruf fordern mehr als 30 nationale und regionale Organisationen Bundesrat und Parlament auf, am Gotthard auf eine zweite Strassenröhre zu verzichten und die Sanierungszeit mit einem Ersatzangebot auf der Schiene zu überbrücken. Diese gut 30 Organisationen hatten bereits 2004 erfolgreich gegen den Avanti-Gegenvorschlag und damit eine zweite Strassenröhre am Gotthard gekämpft.

Medienmitteilung

Aufruf gegen 2. Röhre

***********************************************************

14.06.2012

Luft ohne Schadstoffe – Beseitigung der Feinpartikel, Bericht zur AefU-Tagung vom 14.6.12 in Luzern

Zusammenfassung der Tagung (Dr. med. Jacques Schildknecht, AefU Luzern)


Dokumentation der Tagung:

  1. Feinstaub: Bekannte Folgen für die Gesundheit, neue Herausforderungen (Dr. med. Regula Rapp, Uni Basel)
  2. Was passiert in Lungen und Bronchien? Wer erkrankt? Was kostet uns das? (Dr. med. Otto Brändli, ehem. Chefarzt Höhenklinik Wald)
  3. Biologische Mechanismen, Klinische Folgen (Prof. Barbara Rothen-Rutishauser, Uni Fribourg)
  4. Partikelfilter: Wirksam und machbar (Prof. Jan Czerwinski, FH Biel)
  5. Im Zoo der Partikel: Relevanz, Messtechnik (Dr. Markus Kasper, Matter Aerosol AG)
  6. „Stadt-Spaziergänge“: Ambulante Messung und Visualisierung des Schwebestaubs (Dr. Agnes Richard, FHNW)
  7. Benefit /Cost-Analysis (Dr. med. h.c. Andreas C.R. Mayer


***********************************************************

14.06.2012

Hohe Werte ultrafeiner Partikel - VCS und AefU fordern Massnahmen

Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz und die Ärztinnen und Ärzten für Umweltschutz (AefU) haben erstmals in der Schweiz die Konzentration ultrafeiner Partikel in der Luft gemessen, wie sie unter anderem von Dieselmotoren ausgestossen werden. Diese treten während des ganzen Jahres auf und sind teilweise gesundheitsgefährdender als Feinstaub (PM10). Die Messungen in acht Städten ergaben beunruhigend hohe Messwerte. VCS und AefU fordern deshalb den Bund auf, wirksame Massnahmen gegen ultrafeine Partikel umzusetzen und verbindliche Grenzwerte festzuschreiben.

Medienmitteilung

Feinstaubbelastung im Winter - Kurzfassung/Abstract

Feinstaubbelastung im Winter - vollständiger Testbericht

**********************************************************

30.05.2012

Vernehmlassung Chemikalienrisikoverordnung

Zu wenig Schutz für Mensch und Umwelt

Grundsätzlich geht die überarbeitete Chemikalienrisikoreduktionsver- ordnung (ChemRRV) in die richtige Richtung. Aber sie geht zu wenig weit. Sie reicht aus Sicht der AefU nicht aus, um Mensch und Umwelt vor den Risiken von gefährlichen Substanzen in all ihren Handelsformen zu schützen. Mehr

***********************************************************

20.05.2012

Sektion Pilatus - Abstimmung: Nein zum Sonderkredit für den Seetalplatz

Foto: Hugo Fessler

Die Neugestaltung des Seetalplatzes in Emmenbrücke (LU) bringt 30 Prozent mehr Autoverkehr, ist mit 190 Millionen Franken zu teuer und bringt wenig Vorteile für Fussgänger, Velo und Bus. Da das Projekt einer nachhaltigen Verkehrspolitik widerspricht, empfehlen die AefU Sektion Pilatus am 17. Juni 2012 Nein zu stimmen. Mehr
***********************************************************

09.05.2012

Stopp dem Kahlschlag bei SBB-Cargo

Fast jeder dritte Zustellpunkt in der Schweiz ist in Gefahr

SBB Cargo überprüft 155 Zustellpunkte des Wagenladungsverkehrs – sie alle sind von der Schliessung bedroht. Das ist eine falsche Strategie. Denn das Schweizer Volk will die Verlagerung der Güter auf die Bahn. Zudem schaffen die SBB Tatsachen, bevor der Bundesrat seine Haltung zum Wagenladungsverkehr bekannt gegeben hat. Deshalb unterstützen die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) die Pedition. Unterschreiben Sie hier.

***********************************************************

06.05.2012

Sektion beider Basel - "Was geht es uns an?"

Auslandsaktivitäten Schweizer Konzerne – wenn Menschenrechte und Umwelt auf der Strecke bleiben

mehr

***********************************************************

27.04.2012

Sektion beider Basel - Strassen teilen

Die neu lancierten VCS-Strasseninitiativen wollen auf den Strassen in den beiden Basel mehr Platz für FussgängerInnen, Velos, Tram und Bus schaffen.  DIE AefU-SEKTION BEIDER BASEL unterstützt dieses Anliegen. Mehr...

***********************************************************

19.04.2012

Wie den Stromverbrauch in der Arztpraxis senken?

Welche Geräte brauchen viel Strom? Worauf sollte beim Kauf neuer Geräte geachtet werden?
Auch in der Arztpraxis lässt sich der Stromverbrauch stark reduzieren. Die Sparpotenziale sind gross. Wie Sie diese nutzen können, zeigt der neue Ratgeber Geräte der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU). Er gibt für fast jedes Elektrogerät praktische Stromspar-Tipps – damit auch zu Hause die Stromrechnung sinkt. 

Hier geht's zum neuen Ratgeber Geräte.

***********************************************************

22.03.2012

Mobilfunk: AefU verlangen schärfere Grenzwerte

Die Internationale Krebsagentur IARC bezeichnet Mobilfunkstrahlung als «möglicherweise krebserregend». Die IARC stuft das Krebs-Risiko dieser Strahlung somit gleich ein wie beim zu Recht verbotenen Insektengift DDT. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) stellen mit Besorgnis fest, dass die geltenden Grenzwerte die Schweizer Bevölkerung – insbesondere empfindliche Bevölkerungsgruppen wie Kinder und schwangere Frauen – ungenügend schützen. Sie verlangen deshalb in einem Brief an die Vereinigte Bundesversammlung die konsequente Umsetzung des Vorsorgeprinzips und – angesichts des Krebsrisikos – tiefere Grenzwerte.

Medienmitteilung (PDF)

16.03.12: AefU-Brief an die vereinigte Bundesversammlung und den Bundesrat (PDF)

19.04.12: Antwortschreiben von Bundesrätin Doris Leuthard, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt,Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK (PDF).

Interpellation Nationalrätin Y. Gilli Strahlenrisiko und "intelligente Stromnetze"

***********************************************************

08.03.2012

Fukushima: Nicht der Tsunami, sondern das Erdbeben war Ursache der Atomkatastrophe

Foto: Tepco

Nicht die grosse Flutwelle, sondern das starke Erdbeben war die Ursache für die verheerende Atomkatastrophe im japanischen Fukushima. Dies zeigt eine heute veröffentlichte Studie der AefU-Schwesterorganisation «ÄrztInnen gegen den Atomkrieg» (PSR/IPPNW) zur Ursache des Atomunfalls in Fukushima.

Kurzmeldung

Dieser Befund stellt die bisherigen Behauptungen zur Erdbebensicherheit von Atomkraftwerken auch in der Schweiz grundsätzlich in Frage. Deshalb und weil der Katastrophenschutz bei schweren Atomunfällen auch in der Schweiz nicht gewährleistet ist, fordern die AefU zumindest die sofortige Stilllegung der Uraltreaktoren Mühleberg und Beznau (vgl. AefU-Medienmitteilung vom 1. Februar 2012 «Atomkatastrophe: BABS präsentiert veraltete Konzepte als Neu»)

***********************************************************

01.03.2012

Stadt Bern soll sich tatkräftig gegen das AKW Mühleberg einsetzen

Atomkatastrophe im AKW Mühleberg - Fotomontagen Greenpeace Schweiz

26 Organisationen – darunter die AefU – verlangen in einem offenen Brief vom 29. Februar 2012 vom Gemeinderat der Stadt Bern, dass dieser sich gegen die unbefristete Bewilligung des AKW Mühleberg wehrt und dem Unterstützungsverein zur Beschwerde gegen das AKW vor Bundesverwaltungsgericht, dem „Komitee Mühleberg Ver-fahren“, beitritt.

Medienmitteilung (doc)

***********************************************************

01.02.2012

Atomkatastrophe: BABS präsentiert veraltete Konzepte als Neu

«Wir sind noch nicht so weit, wie wir sein sollten». Babs-Direktor Scholl am 31.1.2012 in Bern. Foto: Martin Forter

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) lässt in Zusammenarbeit mit den Standortkantonen neues Informationsmaterial zum Verhalten bei schweren Unfällen in Atomkraftwerken (AKW) verteilen. Die Kantone hätten über nichts Aktuelles mehr verfügt, so das BABS heute an einer Medienkonferenz in Bern. Doch was das BABS heute als Neuheit anpries, ist längst veraltet. Denn: Die Erkenntnisse aus der Atomkatastrophe von Fukushima hat das BABS bis heute nicht berücksichtigt. „Wir sind noch nicht so weit, wie wir sein sollten“, so BABS-Direktor Willi Scholl an der heutigen Medienkonferenz. Somit ist für die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (Aefu) klar: der Katastrophenschutz ist bei schweren Atomunfällen nicht gewährleistet, wie es das Gesetz verlangt. Deshalb fordern die AefU insbesondere die sofortige Stilllegung der alten AKW Mühleberg und Beznau.


Medienmitteilung (PDF)

***********************************************************

01.11.2011

Untaugliche Revision der Altlastenverordnung: BAFU hat aus „Schweizerhalle“ nicht gelernt

Zerquetschtes Fass mit Hexachlorethan in der Chemiemülldeponie Hirschacker in Grenzach-Wyhlen (D); Foto: Martin Forter

Das BAFU scheint aus dem Unfall- und Altlastenstandort „Schweizerhalle“ nicht gelernt zu haben. Statt Chemiegefahren mittels geeigneter Untersuchungsmethoden zu erkennen und zu beseitigen, schaut das Bundesamt für Umwelt (BAFU) lieber weg. Deshalb lehnen Greenpeace sowie die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz die vom BAFU in die Vernehmlassung gegebene Revision der Altlastenverordnung ab und wehren sich gegen einen Abbau von Standards im Umgang mit belasteten Standorten wie „Schweizerhalle“ & Co.

Medienmitteilung (PDF)

Vernehmlassung (PDF)

   

40 Jahre sind genug

Fukushima in Mühleberg - was wenn?

Oekoskop 1/13