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18.07.2014

NIS-Strahlung: Vorsorgeprinzip fehlt noch immer

Im Entwurf eines neuen Gesetzes zum Schutze der Bevölkerung vor z.B. Handy-, WLAN- oder Bluetooth-Strahlung fehlt der vorsorgliche Gesundheitsschutz. Der Vorschlag schafft zwar die Möglichkeit erwiesene Gesundheitsgefährdungen zu bekämpfen. Dem Risiko von Langzeitauswirkungen der nichtionisierenden Strahlung (NIS) aber stellt sich der Entwurf nicht. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) verlangen deshalb vom Bundesrat, dass ein neues Gesetz zu Schall- und NIS-Immissionen das Vorsorgeprinzip berücksichtigt. Die AefU fordern ihn zudem auf, endlich tiefere Immissionsgrenzwerte zu erlassen, wie wir dies seit Jahren postulieren.

Vernehmlassung

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01.07.2014

Lonza Visp: Quecksilber auf Deponie für sauberes Material verschleppt?

Ablagerung Goler - Foto: InfoA9

Mehrere tausend Tonnen Aushubmaterial fuhren Lastwagen von der Autobahn-A9-Baustelle «Baltschieder» bei Visp (VS) auf die Deponie «Goler» bei Raron (VS). Pikant: Dies geschah ohne Kontrolle auf das gefährliche Quecksilber, das später auf dieser Baustelle in extremen Konzentrationen ans Licht kam. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass beträchtliche Mengen des giftigen Schwermetalls im «Goler» gelandet sind. Auf dieser Deponie aber, die für den Ausbruch des Lötschbergtunnels der «Neuen Eisenbahn Alpentransversale» (NEAT) gebaut wurde, darf nur sauberes Aushubmaterial abgelagert werden. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) und der WWF Oberwallis verlangen, dass das dort abgelagerte Material kontrolliert und bei einer Quecksilber-Kontamination wieder entfernt wird. 

Medienmitteilung


Medienecho

Weiteres zum Thema:
09.06.2014 - Quecksilber und Gesundheit? Referat an der Gründungsversammlung der IG Quecksilber. Dr. med. Peter Kälin, Präsident AefU

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05.06.2014

21. Forum Medizin und Umwelt - Desinfektionsmittel: Wann ist sauber sauber genug?

Gemütliche Atmosphäre: das 21. Forum Medizin und Umwelt in der Säulenhalle des Landhaus (SO). Foto: AefU

Wann macht Desinfektion wo Sinn? Ist Mehr wirklich besser? Wie wirken Desinfektionsmittel und Biozide in der Umwelt? Wie werden neue Biozide getestet – und bis wann sind die Alten ebenfalls beurteilt, die heute weitgehend ungetestet auf dem Markt sind? Mehr als 50 HörerInnen besuchten die AefU/THP-Fortbildung «Wann ist sauber sauber genug? – die AefU-Tagung zum Thema Desinfektion» am 5. Juni 2014 in Solothurn. Wann wird Sauberkeit zum Zwang? Wie können Sie als Ärztin bzw. Arzt ZwangspatientInnen erkennen? Braucht es antimikrobielle Substanzen in Kosmetika und wie viele Stoffe sind zu diesem Zwecke zugelassen? Darunter sind auch Substanzen mit hoher Allergierate wie z.B. Methylchlorisothiazolinon. Macht das Sinn? Warum ist das Biozid Triclosan so umstritten? Wie wurde und wird dieses Geigy-Produkt, das heute zum BASF-Sortiment gehört, von den Behörden beurteilt? Die sieben ReferentInnen beantworteten die zahlreichen Fragen mit kurzen und überzeugenden Referaten in der behaglichen Säulenhalle des Ladhauses in Solothurn. Thema war auch der heikle Zusammenhang zwischen Desinfektionsmittel- sowie Antibiotikaresistenz und wie er einzuordnen ist. Klar wurde auch, dass die mikrobielle Flora des Menschen lebenswichtig ist. Genau darum bezeichnen sie BiologInnen als unsichtbares Organ.

Die Präsentationen

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19.05.2014

Einsperren als Lärmschutz?

Flugzeug über der Stadt Basel (Foto: Martin Forter)

Lärm macht krank. Dies hat das Bundesamt für Umwelt letztmals in seiner Medienmitteilung zum Tag gegen Lärm 2014 unmissverständlich festgehalten. Trotzdem schlägt der Bundesrat „eine Flexibilisierung der raumplanerischen Vorsorge gegen Fluglärm“ vor: Neu sollen die Menschen insbesondere beim Flughafen Zürich bei geschlossenem Fenster mit kontrollierter Lüftung schlafen. Oder anders gesagt: Anstatt den Lärm an der Quelle zu bekämpfen, soll der Lärmschutz auf geschlossene Räume reduziert werden. Das isoliert die Menschen zunehmend in ihren Wohnräumen und von ihrer Umgebung. Wird dies beim Flughafen Zürich zugelassen schafft dies einen Präzedenzfall für andere Lärmquellen wie z.B. den Strassenverkehr. Lärmschutz aber kann nicht darin bestehen, die Bewegungsfreiheit der Menschen einzuschränken und sie in ihren Wohnungen einzuschliessen. Deshalb lehnen lehnen die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) die geplante Änderung der Lärmschutzverordung (LSV) ab.

Anhörung

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14.05.2014

Lonza Visp: Extreme Quecksilber-Belastung nachgewiesen

Hier haben die AefU am 7. April extrem hohe Quecksilberkonzentartionen gefunden (Probeentnahme bei Stein Nr. 8)

Bis zu 3’500 Milligramm Quecksilber pro Kilogramm: Diese extreme Belastung haben die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) in Boden gefunden, der zum Bau der neuen Baltschieder-Brücke ausgehoben wurde. Dies ist die höchste Quecksilberbelastung, die bisher im Fall Lonza publik wurde. Das extrem belastete Aushubmaterial lag Monate lang ungeschützt neben Wohnhäusern herum. Die AefU haben zudem bei der Baltschieder-Brücke in Beton Quecksilber nachgewiesen. Das bedeutet: Die Quecksilbersedimente aus dem Grossgrundkanal wurden teilweise auch zu Baumaterialien verarbeitet. Das gibt dem Fall Lonza eine neue Dimension.

Medienmitteilung

Université de Genève, Instiut Forel: Analyses de mercure total dans des échantillons solides, rapport d’analyse

Medienecho

Aushubhaufen Richtung Raron
Haufen Richtung Raron
Betonhaufen bei Baltschieder-Brücke

Fotos der extrem mit Quecksilber verschmutzten, zuerst ungeschützten Erdhaufen sowie des Quecksilber-Betons.

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30.04.2014

Tage gegen Lärm: Die neun grössten Irrtümer zum Strassenlärm

Hinter Lärmschutzwänden eingesperrt: Autolärm muss an der Quelle bekämpft werden. Foto: VCS beider Basel

Sind moderne Autos wirklich leiser als früher? Lösen Elektro-Autos das Lärmproblem auf den Strassen? Kann man sich an nächtlichen Verkehrslärm gewöhnen? Der heutige «Tag gegen Lärm» widmet sich den neun grössten Irrtümern rund um das Thema Strassenlärm, gibt Antworten und zeigt Handlungsansätze auf.

Medienmitteilung

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07.03.2014

BE: Ja zur Volksinitiative «Mühleberg vom Netz» am 18. Mai 2014

Kantonale Organisationen und Parteien – darunter auch die AefU – haben sich zum Verein «Mühleberg stilllegen» zusammengeschlossen, um bei der bevorstehenden Abstimmung zur kantonalen Volksinitiative «Mühleberg vom Netz» die Bevölkerung für ein Ja zu gewinnen.

Medienmitteilung

Fukushima in Mühleberg - was wenn?

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21.02.2014

Lonza räumt in Visp mehr Quecksilberemissionen ein

Lonza revidiert ihre Zahlen zu den Quecksilberemissionen heute zum ersten Mal nach oben: Neu nennt sie einen Gesamtverbrauch an Quecksilber von 350 Tonnen zwischen 1930 und 1973. Davon will sie neu geschätzte 50 Tonnen ins Wasser des Grosskrundkanals geleitet haben.

Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) begrüssen, dass Lonza über die Bücher geht und ihre Resultate offen legt. Sie zweifeln aber verschiedene Annahmen von Lonza an. Deshalb halten wir an der Grössenordnung der Quecksilberemissionen von rund 200 Tonnen durch Lonza in den Kanal fest.

Medienmitteilung


Medienecho

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29.01.2014

Lonza Visp: Viel mehr Quecksilber im Kanal als bisher angenommen

Lonza Visp: Viel mehr Quecksilber in der Umwelt als bisher angenommen

200 bis 250 Tonnen Quecksilber dürfte Lonza Visp (VS) von ca. 1930 bis Mitte der 1970er-Jahre in den Grossgrundkanal geleitet haben. Diese Einschätzung stammt von einem ehemaligen Lonza-Mitarbeiter. Sie wird durch unveröffentlichte, betriebsinterne Dokumente untermauert, die den Ärztinnen und Ärzten für Umweltschutz (AefU) vorliegen. Die freigesetzte Menge des gefährlichen Schwermetalls wäre damit sieben bis neun Mal grösser, als sie die Dienststelle für Umweltschutz des Kantons Wallis (DUS) bisher angenommen hat.


Medienmitteilung

Lonza AG, Walliser Fabriken Visp: Gestehungspreistabelle für das Geschäftsjahr 1965, mit Abschrift der handschriftlichen Angaben zur Jahresproduktion (jato) u.a. von Hydrol 1 (Acetaltehyd) im Jahre 1964, Lonza-internes Dokument, undatiert

Lonza AG: Voraussichtliche Gestehungskosten nach Umstellung Petrochemie, Lonza-internes Dokument vom 2.9.1965 (Ausriss)

Lonza AG, Walliser Fabriken: Gestehungskosten 8.6330 Hydrol 1 (Acetaltehyd), Geschäftsjahr 1966, Lonza-internes Dokument, undatiert

Medienecho 

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09.01.2014

Der öffentliche Verkehr: Ein Faktor des Erfolgsmodells Schweiz

Abstimmung vom 9. Februar zur ÖV-Vorlage FABI

Ein Ja zu FABI am 9. Februar ist ein Ja zu einer erfolgreichen Schweiz. Die Allianz für den öffentlichen Verkehrwird sich deshalb mit aller Kraft für die öV-Vorlage einsetzen. Ihr gehören 26 Verbände und Parteien an (darunter die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz AefU). Denn FABI sichert den Unterhalt der Bahninfrastruktur und ermöglicht einen gezielten Ausbau des Schienennetzes.

Medienmitteilung

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19.12.2013

Petition mit 41'355 Unterschriften fordert AKW-Laufzeitbeschränkung von 40 Jahren

Zürich/Bern - Die Schweizerinnen und Schweizer sind keine Versuchskaninchen der Atomindustrie: Mit dieser Botschaft haben Greenpeace Schweiz, die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) sowie rund 30 weitere atomkritische Organisationen heute in Bern eine von 41'355 Menschen unterzeichnete Petition eingereicht. Sie verlangt eine Laufzeitbeschränkung von 40 Jahren für alle Schweizer Atomkraftwerke. Auf dem Bundesplatz haben Aktivistinnen und Aktivisten am frühen Morgen ein gelbgrün leuchtendes Mahnmal aufgestellt, um Bundesrat und Parlament über die Gefahren der ältesten Reaktoren der Welt aufzuklären.

Medienmitteilung

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Radioaktives Wasser aus havarierten Atomkraftwerken (AKW):

09.12.2013

Falsche Ensi-Zahlen bieten schlechten Notfallschutz

Zum Beispiel AKW Beznau: Das radioaktive Wasser würde direkt in die Aare fliessen. Foto: Greenpeace

Überholte Annahmen, vergessene Trinkwasserversorger und falsche Zahlen: Das ist die AefU-Bilanz zum Dokument des Eidgenössischen Sicherheitsinspektorats (Ensi) über radioaktives Wasser aus havarierten Atomkraftwerken (AKW) vom Oktober 2013.

Medienmitteilung

Ensi: Radiologische Schadstoffausbreitung in Fliessgewässern – mögliche Auswirkungen auf den Notfallschutz. ENSI-AN-8091, Brugg, 11.10.2013 (PDF)


Medienecho

Parlamentarische Vorstösse

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21.11.2013

Revision der Stilllegungs- und Entsorgungsfondsverordnung SEFV

Gesundheitspolitisch gesehen steht für die AefU die Sicherheit der Kernanlagen im Vordergrund, also die korrekte sicherheitstechnische Ausrüstung der Nuklearanlagen nach bestem Stand der Technik bis zu ihrer Stilllegung einerseits, der fachgerechte Rückbau und die fachgerechte Entsorgung der nuklearen Abfälle andererseits. Beides ist nach den uns zur Verfügung stehenden Informationen nicht gewährleistet (von der offenen Frage nach der Möglichkeit einer sog. Geologischen Endlagerung ganz abgesehen). Gemäss Nachfragen bei der ENSI stützt sich die Abschätzung der Stillegungs- und Entsorgungskosten ganz auf Angaben der Betreibergesellschaften. Diese sind nicht publiziert und bisher nicht zugänglich. Es ist stossend, wenn die Entscheidungsunterlagen quasi als Betriebsgeheimnis der Bürgergesellschaft auf Nachfrage hin vorenthalten wird. Dies stellt den Sinn einer Stellungnahme zu Finanzierung infrage. Zusammenfassend möchten wir festhalten, dass punktuelle Veränderungen der Verordnungen erst dann für die Zivilgesellschaft beurteilbar sind, wenn volle Transparenz gewährleistet wird und das verwirrliche Regelwerk durch absolute Transparenz und gute Kommunikation durchschaubar wird. 

Vernehmlassung

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14.11.2013

Gentechnik-Pflanzen in vielen Ländern außer Kontrolle

Foto: Landwirtschaftlicher Informationsdienst

Anlässlich einer Koexistenz-Konferenz in Lissabon hat Testbiotech eine neue Studie vorgestellt. Dies ist die erste globale Übersicht der unkontrollierten Ausbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen wie Mais, Reis, Baumwolle, Raps, Straußgras und Pappeln. Betroffen sind die Länder und Regionen USA und Kanada, Mittelamerika, Japan, China, Australien und Europa. In vielen Regionen ist den Pflanzen der Sprung vom Acker in die Umwelt bereits gelungen. In einigen Fällen finden sich die künstlichen DNA-Konstrukte auch bereits in Populationen wild wachsender Arten. Die Ursachen für die Ausbreitung der Transgene sind laut der Studie vielfältig: Neben kommerziellem Anbau und experimenteller Freisetzung gibt es auch Fälle, bei denen der Import keimfähiger Körner zur Lebensmittelproduktion den Ausgangspunkt bildete. Die Folgen der unkontrollierten Ausbreitung können nicht vorhergesagt werden: Die Fälle zeigen, dass keine verlässlichen Prognosen darüber möglich sind, wie sich diese Pflanzen langfristig in der Umwelt verhalten und welche Auswirkungen das auf die biologische Vielfalt haben wird. „Wir brauchen klare Bestimmungen, nach denen die Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen verboten ist, wenn sie nicht mehr aus der Umwelt zurückgeholt werden können“, fordert Christoph Then von Testbiotech.

Den ganzen Bericht finden sie hier.

Mehr zum Thema Gentechnologie: www.gentechnologie.ch

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25.10.2013

Jodtabletten: Deal auf Kosten der Bevölkerung

Das veraltete AKW Mühleberg. Foto: Greenpeace

Als Folge von Fukushima hätten in der Schweiz die Jodtabletten neu in einem Umkreis von 100 Kilometern um die Atomkraftwerke (AKW) verteilt werden sollen. Doch die AKW-Betreiber wollten die Verteilung im 100-Kilometer-Radius nicht bezahlen. Darum soll er jetzt halbiert werden: Plötzlich erachten das Eidgenössische Nuklersicherheitsinspektorat (ENSI) und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nur noch einen Radius von 50 Kilometern als notwendig. Dazu Peter Kälin, Präsident der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU): «Einmal mehr stellt das ENSI bei der Jodtablettenabgabe die finanziellen Interessen der AKW-Betreiber anscheinend über den Schutz der Menschen. Dieser Deal ist einer Aufsichtsbehörde unwürdig. Dass das BAG ebenfalls zurückkrebst untergräbt auch dessen Glaubwürdigkeit», so Kälin. Deshalb lehnen die AefU diesen Jodtabletten-Handel ab und fordern, dass die AKW-Betreiber als Verursacher die gesamten Kosten für eine Verteilung in einem 100-Kilometer-Radius übernehmen. Denn: Rechtzeitig eingenommen können die Jodtabletten verhindern, dass die menschliche Schilddrüse bei einem Atomunfall radioaktives Jod aufnimmt. Besser ist allerdings, so veraltete AKW wie z.B. in Mühleberg sofort abzuschalten.

Vernehmlassung

Medienecho 25.10.2013 – Tages-Anzeiger: Feilschen um die Jodtablette

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12.09.2013

Mineralwasserflaschen im Test: Jede zweite ist verunreinigt

Wer Mineralwasser konsumiert, will davon ausgehen, dass es sauber ist. Zehn Flaschen Mineralwasser liessen die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) und Pingwin Planet analysieren. Die Hälfte davon ist verunreinigt oder stark verunreinigt. Sie enthalten zum Teil hormonaktive, neurotoxische und bioakkumulierende Substanzen. Pikant: In den geprüften ‹Badoit›-Glasflaschen ist ein amtlicher Toleranzwert deutlich überschritten. Aber es geht auch anders: Drei der untersuchten Flaschen sind sauber – ebenso das Berner Trinkwasser, das zum Vergleich ebenfalls analysiert wurde.

Medienmitteilung

Hintergrundinformationen

Analysebericht, ENVIReau/abl

Analyses de dix bouteilles d'eaux minérales, Jean-Louis Walther, ENVIReau. Präsentation anlässlich der Medienkonferenz in Bern

Wasser ohne Verunreinigungen anzubieten ist bei uns möglich, Dr. med. Peter Kälin, Präsident Aefu

Einige Resultate stimmen nachdenklich, Ronny Haener, Vorstand Pingwin Planet

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22.08.2013

Notfallschutz bei schweren Atomunfällen: Erweiterte Jodtabletten-Verteilung, ja, aber...

Die AefU befürworten die erweiterte, vorsorgliche Abgabe von Jod-Tabletten in einem Umkreis von hundert Kilometern um die Schweizer AKW. Die AefU lehnen aber ab, dass die Kantone diese Massnahme bezahlen sollen. Denn: Die bisher getroffenen Annahmen für den Notfallschutz bei schweren Atomunfällen waren viel zu optimistisch, wie unser Kurzfilm «Fukushima in Mühleberg – was wenn?» zeigt: Die Menschen können nicht geschützt werden. Deshalb kann die Einnahme von Jodtabletten im Falle eines Atomunfalls nicht die einzige Massnahme sein wie Tschernobyl und Fukushima in drastischer Weise vor Augen geführt hat. Die Verbesserung des Notfallschutzes bezüglich Jod-Tabletten ändert nichts am immensen Schadenspotential, welches die Atomenergie in sich birgt.. Deshalb befürworten die AefU die sofortige Abschaltung zumindest der Uraltreaktoren der AKW Mühleberg und Beznau und klar definierte Laufzeiten für die andren AKW.


Vernehmlassung

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26.06.2013

Kernenergiehaftpflichtverordnung: Die AKW-Betreiber sollen vollständig haften

Foto: Greenpeace

Für die AefU gibt es keinen Grund, die Haftung der AKW-Betreiber auf 1.2 Mia Euro zu beschränken, wie es der Bundesrat in seiner revidierten Kernenergiehaftpflichtverordnung (KHV) vorsieht. Auch bei der Atomenergie sollte – wie im Umweltschutzgesetz selbstverständlich – das Verursacherprinzip gelten. Eine solche Beschränkung der Haftung für Schäden aus AKW-Unfällen entspricht einer indirekten Subventionierung der AKW-Betreiber. Dies, weil die SteuerzahlerInnen bei einem schweren Atomunfall nicht nur flüchten bzw. das grosse Leid tragen müssen, sondern auch noch für die Mehrkosten aufkommen sollen. Dies widerspricht eklatant den Interessen der Schweizer Bevölkerung. Die AefU lehnen diese Revision deshalb ab und fordern, dass die AKW-Betreiber für Schäden vollständig haften.

Vernehmlassung

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30.05.2013

Basel-Stadt: Mehr tun für saubere Luft in Wohnquartieren

Anstatt neue Autobahntunnel mehr Velowege bauen: Verkehrssituation in Basel. Foto: Stephanie Fuchs

Ein viel energischeres Vorgehen gegen den gemäss WHO Krebs auslösenden Feinststaub und eine viel stärkere Förderung von Fussgängern und Velo: Dies fordern die AefU in ihrer Stellungnahme zum „Aktionsplan gesunde Luft in Wohnquartieren“ des Kantons Basel- Stadt“. Sie lehnen ausserdem das Ausschöpfen von Grenzwerten z.B. durch Verkehrsverlagerungen und/oder den Bau von Stadtautobahntunneln ab. Solches löst das Luftbelastungs-Problem nicht, sondern verlagert es nur auf andere Bevölkerungsgruppen.

Vernehmlassung

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10.05.2013

AefU lehnen geplante Gesetzesrevisionen im Gentech-Bereich ab

Foto: Landwirtschaftlicher Informationsdienst

Gerade hat das Parlament mit grossem Mehr das Moratorium für den Anbau von Gentech-Pflanzen verlängert. Gleichzeitig hat es einen Bericht über Kosten und den Nutzen von Regeln über die Koexistenz von gentechnisch veränderten und nicht veränderten Pflanzen verlangt. Er soll bis 2016 vorliegen. Unverständlicherweise will der Bundesrat nun trotzdem das Gentechnikgesetz (GTG) und die Koexistenzverordnung ändern. Dabei hat sich auch die Schweizer Landwirtschaft auf den Verzicht auf Gentechnik geeinigt. Die vorgeschlagene Revision des GTG bereitet also den Vollzug einer landwirtschaftlichen Produktion vor, die eine Bevölkerungsmehrheit nicht will und von der die Landwirtschaft keinen Nutzen erwartet. Das macht keinen Sinn. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) erachten zudem die Kosten für die öffentliche Hand und die Risiken für die Umwelt als nicht gerechtfertigt, die mit einer einem Koexistenzmodell zu erwarten sind. Deshalb lehnen die AefU alle drei Revisionen ab.

Vernehmlassung

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23.04.2013

Internes Papier des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi) zeigt:

Atomaufsicht unterläuft bundesrätlichen Auftrag

Anstatt die behördlichen Unfallszenarien auftragsgemäss mit einem schweren Atomunfall wie in Fukushima zu ergänzen, erklärt das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) einen solchen Unfall schlicht als «so unwahrscheinlich», dass der Aufwand für den Notfallschutz der Bevölkerung «nicht mehr angemessen» sei. Darum müsse der Schutz der Bevölkerung bei einem solch schweren Atomunfall nicht geplant werden. Peinlich nur: das Ensi stützt sich dabei auf veraltete, internationale Vorgaben. Dies geht aus einem internen Ensi-Dokument hervor, das die AefU heute veröffentlichen. Die AefU fordern, dass das Ensi das Versäumte nachholt und das Szenario eines extremen Atomunfalls aufnimmt.

Medienmitteilung

Echo:
21.12.2012 - ENSI:
Überprüfung der Referenzszenarien für die Notfallplanung in der Umgebung der Kernkraftwerke, Entwurf

04.12.2012 - Interpellation 13.3443 von Nationalrat Philipp Hadorn (SP): AKW-Gefahr. Extremereignis in Szenarien aufnehmen

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19.04.2013

AefU-Vernehmlassung zur 2. Gotthardröhre

Die AefU lehnen eine 2. Röhre des Gotthard-Strassentunnels ab: Schon heute ist die Lage in den Alpentälern und in den Tessiner Regionen Mendrisiotto und im Sottoceneri wegen der Luftverschmutzung und Lärmbelastung äusserst besorgniserregend. Insbesondere im Tessin sind an rund 200 Tagen pro Jahr die Grenzwerte der Luftreinhalteverordnung überschritten. Da die AefU davon ausgehen, dass eine 2. Röhre die Verlagerungsziele von der Strasse auf die Schiene untergräbt, lehnen wir den Bau eines zweiten Strassentunnels am Gotthard in erster Linie aus gesundheitlichen Gründen ab. Die AefU erachten eine zweite Röhre zudem als verfassungswidrig, unnötig und zu teuer.

Vernehmlassung

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17.04.2013

Lärm stört die Kommunikation

Ob im öffentlichen Raum, im Restaurant oder im Schulzimmer, Lärm hat einen negativen Einfluss auf unsere Kommunikation. Im Rahmen des diesjähigen Tages gegen Lärm am 24. April machen professionelle Pantomimen von 12.00 bis 14.00 Uhr in Ascona, Bern, Chur, Lausanne, Luzern und Zürich auf das Problem aufmerksam.

Medienmitteilung

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18.03.2013

Petition «Stopp Laubbläser» in Zürich

Alle Jahre wieder: Das Gedröhn der Laubbläser verfolgt Ruhe- und Erholungssuchende nicht nur in Wohnquartieren und öffentlichen Anlagen, sondern auch im Wald und sogar auf dem Friedhof. Die potenten Maschinen sind zum ständigen Begleiter von Hauswartungen und Gartenunterhaltsfirmen geworden. Deshalb lancieren die Grünen der Stadt Zürich die Petition „Stopp Laubbläser“, die die AefU unterstützen. Sie verlangt, dass im Gebiet der Stadt Zürich der Einsatz der Laubbläser auf die Monate Oktober und November beschränkt wird. Die Stadtverwaltung soll zudem im öffentlichen Raum auf Laubbläser verzichten bzw. die verbliebenen motorbetriebenen Geräte innerhalb von zwei Jahren auf Geräte mit Elektroantrieb umzustellen. 

Petition online unterzeichnen

mehr Infos

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16.01.2013

AefU-Stellungnahme zur Energiestrategie 2050 des Bundesrats

Foto: Martin Forter

Der Bundesrat geht einen weiteren Schritt, um die Energiewende in der Schweiz zu konkretisieren. Er bekräftigt insbesondere den Verzicht auf den Neubau von Atomkraftwerken, den Ausbau der erneuerbaren Energien, Effizienzziele sowie strengere Vorschriften und weitere Massnahmen, um den Energieverbrauch von Gebäuden und Fahrzeugen zu senken. Um die Energiestrategie 2050 richtig aufzugleisen, braucht es aber eindeutige politische Rahmenbedingungen wie eine Laufzeitbeschränkung für Atomkraftwerke sowie eine sehr rasche Umsetzung klarer und griffiger Massnahmen im Effizienz- und Sparbereich, die über das Vorgeschlagene hinausgehen. Nur so können sich Verbraucher, Produzenten und Investoren auf die neue Energiepolitik einstellen, Nutzen daraus ziehen und ihren Anteil beitragen. Und vor allem können nur so mögliche Risiken und daraus resultierend gesundheitliche Schäden schnell minimiert werden.

AefU-Vernehmlassung

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15.01.2013

Stellungnahme zum Bericht «Zukunft Stromversorgung» der Akademien der Wissenschaften

Foto: Martina Staenke

Die Kurzfassung des Berichts «Zukunft Stromversorgung» der Schweizerischen Akademien der Wissenschaften erweckt den Eindruck, dass die Akademien neben den energiepolitischen Aspekten auch das menschliche Wohlbefinden und die Nachhaltigkeit betonen. Im Bericht selbst aber gehen die Akademien kaum auf die gesundheitliche Relevanz der einzelnen Stromproduktionsarten ein. Dies sowohl was die Rohstoffgewinnung, den Routinebetrieb einer Anlage, den Unfall, den Notfallschutz und die Entsorgung angeht. Die AefU und die «ÄrztInnen für soziale Verantwortung und gegen den Atomkrieg» (PSR/IPPNW) haben in einer Stellungnahme diese Defizite beschrieben. Grundlage dazu ist die von der Akademie selbst festgelegte Definition des Wohlergehens und der Nachhaltigkeit. Aus der Kurz- und Langfassung werden anhand von Zitaten, die sich auf Wohlergehen und Nachhaltigkeit beziehen, eigene Ergänzungen beigefügt. Aufgrund einer Risikoabschätzung mit dem Hauptfokus auf menschliches Wohlergehen und Gesundheit, erfolgt am Schluss – im Gegensatz zur Akademie – eine Bewertung aus heutiger Sicht.

Gemeinsame Stellungnahme von AefU und PSR/IPPNW

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11.01.2013

Volksvernehmlassung (Petition): Nein zur 2. Röhre

Bis zum 21. April 2013 läuft das Vernehmlassungsverfahren des Bundes zur Vorlage „Sanierung des Gotthard-Strassentunnels“. Die Alpen-Initiative und befreundete Organisationen sichern dem Volk die Mitsprache und starten deshalb eine Petition gegen eine zweite Gotthardröhre. Bundesrat und Parlament sollen schon jetzt erfahren, dass die Schweizer Bevölkerung keinen neuen Strassentunnel will, sondern eine massvolle Sanierung der bestehenden Röhre und die Sicherung des bewährten Alpenschutzes. Stoppen Sie mit uns die Pläne des Bundesrats und unterschreiben Sie unsere Petition. Danke.

Infos

Petition unterschreiben

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18.12.2012

Bieler Städteinitiative für nachhaltige Mobilität eingereicht

Mit über 2‘200 gültigen von insgesamt mehr als 2‘500 gesammelten Unterschriften hat das Komitee der Bieler Städteinitiative „zur Förderung des Fuss- und Veloverkehrs und des öffentlichen Verkehrs“ sein Begehren heute eingereicht. Die Unterschriften wurden in nur vier Monaten gesammelt. Die Initiative verlangt, dass der Anteil des Fuss- und Veloverkehrs sowie des öffentlichen Verkehrs in Biel in zehn Jahren um zehn Prozent erhöht wird. Dazu soll die Stadt ein Reglement mit konkreten Massnahmen erlassen.

Mehr

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26.11.2012

Die 2. Gotthardröhre gefährdet Ihre Gesundheit

Mit grosser Sorge verfolgen die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) die Diskussion über die eventuelle Realisierung einer 2. Röhre des Gotthardstrassentunnels. Die Lage in den Alpentälern und in den Tessiner Regionen Mendrisiotto und im Sottoceneri ist wegen der starken Luftverschmutzung und Lärmbelastung schon heute äusserst besorgniserregend. Insbesondere im Tessin sind an rund 200 Tagen pro Jahr die Grenzwerte der Luftreinhalteverordnung überschritten. Deshalb fordern die AefU den Verzicht auf eine 2. Gotthardröhre. Dies hat die AefU an ihrer Delegiertenversammlung in Airolo am Samstag einstimmig beschlossen.

Medienmitteilung

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26.11.2012

Mobilfunk: Ärzte fordern überfällige Vorsorgemassnahmen

Über 1.000 Ärztinnen und Ärzte haben den „Freiburger Appell“ von 2002 unterzeichnet. Er wurde in viele Sprachen übersetzt. 36.000 Menschen aus aller Welt haben seine Warnung vor den Gefahren des Mobilfunks unterstützt. Heute, zehn Jahre später, wenden wir uns als Ärzte und Wissenschaftler mit einem internationalen Appell erneut an Kolleginnen und Kollegen, an Bürgerinnen und Bürger, aber auch an die politisch Verantwortlichen in aller Welt.

Medienmitteilung

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06.09.2012

Fukushima in Mühleberg - was wenn?

185’000 Menschen im Gebiet von Mühleberg über Bern und Sursee bis zur Reuss müssen ihre Häuser für immer verlassen. 10’000 km2 Land sind kontaminiert. Das entspricht einem Viertel der Fläche der Schweiz. Der Aufenthalt am Bielersee ist gefährlich: Der See strahlt über Jahrzehnte stark radioaktiv. Mit anderen Worten: Passiert Fukushima im AKW Mühleberg, sind weite Teile der Schweiz zerstört. Dies zeigt der neue, animierte Kurzfilm «Was passiert, wenn Fukushima in Mühleberg geschieht?», den die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU), die Ärztinnen und Ärzte für soziale Verantwortung (PSR/IPPNW) sowie Greenpeace heute an einer Medienkonferenz in Bern präsentierten. Der Film basiert auf den Resultaten einer neuen Studie des renommierten Öko-Instituts Darmstadt. Er zeigt: Geschieht Fukushima im AKW Mühleberg sind weite Teile der Schweiz zerstört. Deshalb gehört der Altreaktor sofort abgeschaltet.


Medienmitteilung (PDF)

Hintergrundinfos (PDF)

Ist meine Gemeinde betroffen? (PDF)

Studie vom Öko-Institut Darmstadt (Küppers/Ustohalova): "Mögliche Folgen eines Unfalls im KKW Mühleberg bei ähnlichen Freisetzungen radioaktiver Stoffe wie aus einem Block des KKW Fukushima-Daiihi." (PDF)

  • Christian Küppers: "Was wären die Folgen einer ähnlichen Freisetzung radioaktiver Stoffe wie in Fukushima?" (PDF)
  • Dr. med. Peter Kälin, Präsident Aefu: "Die Menschen können nicht geschützt werden" (PDF)
  • Dr. med. Claudio Knüsli, Vorstand PSR/IPPNW: "Ärzte können der Bevölkerung nicht helfen" (PDF)
  • Florian Kasser, Greenpeace: "Katastrophenschutz: Entweder - oder" (PDF)

Download Film "Fukushima im AKW Mühleberg"


Echo:


06.09.2012, 18:44 - Medienmitteilung des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats: Die Schweiz hat auch im Notfallschutz Lehren aus Fukushima gezogen

19.9.2012 - Stellungnahme der drei eidgenössischen Kommissionen mit Aufgaben im Radioaktivitätsbereich zum Bericht IDA NOMEX vom 22.6.2012

28.9.2012 - Interpellation 12.3959 von Nationalrat Beat Jans (SP): Katastrophenhilfe im Falle schwerer AKW-Unfälle

04.12.2012 - Interpellation 12.4047 von Nationalrat Philipp Hadorn (SP): AKW-Unfälle. Massnahmen beim Austritt von kontaminiertem Wasser

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28.08.2012

Breite Trägerschaft lanciert Stromeffizienz-Initiative

Eine ausserordentlich breite Trägerschaft aus Politik, Wirtschaft und Umweltorganisationen macht in der Energiedebatte Nägel mit Köpfen. Sie lanciert die „Stromeffizienz-Initiative“ mit dem offiziellen Titel „Eidgenössische Volksinitiative für eine sichere und wirtschaftliche Stromversorgung“. Die Initiative will durch ein ambitioniertes Effizienzziel den Stromverbrauch bis 2035 auf dem Niveau von 2011 stabilisieren.

Medienmitteilung

Unterschriftenbogen

Kurzdokumentation

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11.08.2012

Städteinitiative für nachhaltige Mobilität in Biel lanciert

Bild: Städetinitiative Biel

Die Volksinitiative zur Förderung des Fuss- und Veloverkehrs und des ÖV (Städte-Initiative) wurde in Biel lanciert und wird von den AefU unterstützt.

Medienmitteilung

Unterschriftenbögen

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04.07.2012

Schwere Mängel beim Katastrophenschutz

Bild: Bernerzeitung

In der Schweiz ist der Schutz der Bevölkerung bei schweren Unfällen in Atomkraftwerken (AKW) nicht gewährleistet. Dies geht aus dem Bericht der interdepartementalen Arbeitsgruppe IDA NOMEX an den Bundesrat hervor, den der Bundesrat heute veröffentlicht hat. Darum fordern die AefU die Stilllegung zumindest der Alt-AKW Mühleberg und Beznau.

Medienmitteilung

Ida Nomex Bericht

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21.06.2012

Breite Koalition gegen eine zweite Gotthard-Röhre

Bild: Alpeninitiative

In einem gemeinsamen Aufruf fordern mehr als 30 nationale und regionale Organisationen Bundesrat und Parlament auf, am Gotthard auf eine zweite Strassenröhre zu verzichten und die Sanierungszeit mit einem Ersatzangebot auf der Schiene zu überbrücken. Diese gut 30 Organisationen hatten bereits 2004 erfolgreich gegen den Avanti-Gegenvorschlag und damit eine zweite Strassenröhre am Gotthard gekämpft.

Medienmitteilung

Aufruf gegen 2. Röhre

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14.06.2012

Luft ohne Schadstoffe – Beseitigung der Feinpartikel, Bericht zur AefU-Tagung vom 14.6.12 in Luzern

Zusammenfassung der Tagung (Dr. med. Jacques Schildknecht, AefU Luzern)


Dokumentation der Tagung:

  1. Feinstaub: Bekannte Folgen für die Gesundheit, neue Herausforderungen (Dr. med. Regula Rapp, Uni Basel)
  2. Was passiert in Lungen und Bronchien? Wer erkrankt? Was kostet uns das? (Dr. med. Otto Brändli, ehem. Chefarzt Höhenklinik Wald)
  3. Biologische Mechanismen, Klinische Folgen (Prof. Barbara Rothen-Rutishauser, Uni Fribourg)
  4. Partikelfilter: Wirksam und machbar (Prof. Jan Czerwinski, FH Biel)
  5. Im Zoo der Partikel: Relevanz, Messtechnik (Dr. Markus Kasper, Matter Aerosol AG)
  6. „Stadt-Spaziergänge“: Ambulante Messung und Visualisierung des Schwebestaubs (Dr. Agnes Richard, FHNW)
  7. Benefit /Cost-Analysis (Dr. med. h.c. Andreas C.R. Mayer


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14.06.2012

Hohe Werte ultrafeiner Partikel - VCS und AefU fordern Massnahmen

Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz und die Ärztinnen und Ärzten für Umweltschutz (AefU) haben erstmals in der Schweiz die Konzentration ultrafeiner Partikel in der Luft gemessen, wie sie unter anderem von Dieselmotoren ausgestossen werden. Diese treten während des ganzen Jahres auf und sind teilweise gesundheitsgefährdender als Feinstaub (PM10). Die Messungen in acht Städten ergaben beunruhigend hohe Messwerte. VCS und AefU fordern deshalb den Bund auf, wirksame Massnahmen gegen ultrafeine Partikel umzusetzen und verbindliche Grenzwerte festzuschreiben.

Medienmitteilung

Feinstaubbelastung im Winter - Kurzfassung/Abstract

Feinstaubbelastung im Winter - vollständiger Testbericht

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30.05.2012

Vernehmlassung Chemikalienrisikoverordnung

Zu wenig Schutz für Mensch und Umwelt

Grundsätzlich geht die überarbeitete Chemikalienrisikoreduktionsver- ordnung (ChemRRV) in die richtige Richtung. Aber sie geht zu wenig weit. Sie reicht aus Sicht der AefU nicht aus, um Mensch und Umwelt vor den Risiken von gefährlichen Substanzen in all ihren Handelsformen zu schützen. Mehr

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20.05.2012

Sektion Pilatus - Abstimmung: Nein zum Sonderkredit für den Seetalplatz

Foto: Hugo Fessler

Die Neugestaltung des Seetalplatzes in Emmenbrücke (LU) bringt 30 Prozent mehr Autoverkehr, ist mit 190 Millionen Franken zu teuer und bringt wenig Vorteile für Fussgänger, Velo und Bus. Da das Projekt einer nachhaltigen Verkehrspolitik widerspricht, empfehlen die AefU Sektion Pilatus am 17. Juni 2012 Nein zu stimmen. Mehr
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09.05.2012

Stopp dem Kahlschlag bei SBB-Cargo

Fast jeder dritte Zustellpunkt in der Schweiz ist in Gefahr

SBB Cargo überprüft 155 Zustellpunkte des Wagenladungsverkehrs – sie alle sind von der Schliessung bedroht. Das ist eine falsche Strategie. Denn das Schweizer Volk will die Verlagerung der Güter auf die Bahn. Zudem schaffen die SBB Tatsachen, bevor der Bundesrat seine Haltung zum Wagenladungsverkehr bekannt gegeben hat. Deshalb unterstützen die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) die Pedition. Unterschreiben Sie hier.

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06.05.2012

Sektion beider Basel - "Was geht es uns an?"

Auslandsaktivitäten Schweizer Konzerne – wenn Menschenrechte und Umwelt auf der Strecke bleiben

mehr

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27.04.2012

Sektion beider Basel - Strassen teilen

Die neu lancierten VCS-Strasseninitiativen wollen auf den Strassen in den beiden Basel mehr Platz für FussgängerInnen, Velos, Tram und Bus schaffen.  DIE AefU-SEKTION BEIDER BASEL unterstützt dieses Anliegen. Mehr...

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19.04.2012

Wie den Stromverbrauch in der Arztpraxis senken?

Welche Geräte brauchen viel Strom? Worauf sollte beim Kauf neuer Geräte geachtet werden?
Auch in der Arztpraxis lässt sich der Stromverbrauch stark reduzieren. Die Sparpotenziale sind gross. Wie Sie diese nutzen können, zeigt der neue Ratgeber Geräte der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU). Er gibt für fast jedes Elektrogerät praktische Stromspar-Tipps – damit auch zu Hause die Stromrechnung sinkt. 

Hier geht's zum neuen Ratgeber Geräte.

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22.03.2012

Mobilfunk: AefU verlangen schärfere Grenzwerte

Die Internationale Krebsagentur IARC bezeichnet Mobilfunkstrahlung als «möglicherweise krebserregend». Die IARC stuft das Krebs-Risiko dieser Strahlung somit gleich ein wie beim zu Recht verbotenen Insektengift DDT. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) stellen mit Besorgnis fest, dass die geltenden Grenzwerte die Schweizer Bevölkerung – insbesondere empfindliche Bevölkerungsgruppen wie Kinder und schwangere Frauen – ungenügend schützen. Sie verlangen deshalb in einem Brief an die Vereinigte Bundesversammlung die konsequente Umsetzung des Vorsorgeprinzips und – angesichts des Krebsrisikos – tiefere Grenzwerte.

Medienmitteilung (PDF)

16.03.12: AefU-Brief an die vereinigte Bundesversammlung und den Bundesrat (PDF)

19.04.12: Antwortschreiben von Bundesrätin Doris Leuthard, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt,Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK (PDF).

Interpellation Nationalrätin Y. Gilli Strahlenrisiko und "intelligente Stromnetze"

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08.03.2012

Fukushima: Nicht der Tsunami, sondern das Erdbeben war Ursache der Atomkatastrophe

Foto: Tepco

Nicht die grosse Flutwelle, sondern das starke Erdbeben war die Ursache für die verheerende Atomkatastrophe im japanischen Fukushima. Dies zeigt eine heute veröffentlichte Studie der AefU-Schwesterorganisation «ÄrztInnen gegen den Atomkrieg» (PSR/IPPNW) zur Ursache des Atomunfalls in Fukushima.

Kurzmeldung

Dieser Befund stellt die bisherigen Behauptungen zur Erdbebensicherheit von Atomkraftwerken auch in der Schweiz grundsätzlich in Frage. Deshalb und weil der Katastrophenschutz bei schweren Atomunfällen auch in der Schweiz nicht gewährleistet ist, fordern die AefU zumindest die sofortige Stilllegung der Uraltreaktoren Mühleberg und Beznau (vgl. AefU-Medienmitteilung vom 1. Februar 2012 «Atomkatastrophe: BABS präsentiert veraltete Konzepte als Neu»)

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01.03.2012

Stadt Bern soll sich tatkräftig gegen das AKW Mühleberg einsetzen

Atomkatastrophe im AKW Mühleberg - Fotomontagen Greenpeace Schweiz

26 Organisationen – darunter die AefU – verlangen in einem offenen Brief vom 29. Februar 2012 vom Gemeinderat der Stadt Bern, dass dieser sich gegen die unbefristete Bewilligung des AKW Mühleberg wehrt und dem Unterstützungsverein zur Beschwerde gegen das AKW vor Bundesverwaltungsgericht, dem „Komitee Mühleberg Ver-fahren“, beitritt.

Medienmitteilung (doc)

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01.02.2012

Atomkatastrophe: BABS präsentiert veraltete Konzepte als Neu

«Wir sind noch nicht so weit, wie wir sein sollten». Babs-Direktor Scholl am 31.1.2012 in Bern. Foto: Martin Forter

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) lässt in Zusammenarbeit mit den Standortkantonen neues Informationsmaterial zum Verhalten bei schweren Unfällen in Atomkraftwerken (AKW) verteilen. Die Kantone hätten über nichts Aktuelles mehr verfügt, so das BABS heute an einer Medienkonferenz in Bern. Doch was das BABS heute als Neuheit anpries, ist längst veraltet. Denn: Die Erkenntnisse aus der Atomkatastrophe von Fukushima hat das BABS bis heute nicht berücksichtigt. „Wir sind noch nicht so weit, wie wir sein sollten“, so BABS-Direktor Willi Scholl an der heutigen Medienkonferenz. Somit ist für die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (Aefu) klar: der Katastrophenschutz ist bei schweren Atomunfällen nicht gewährleistet, wie es das Gesetz verlangt. Deshalb fordern die AefU insbesondere die sofortige Stilllegung der alten AKW Mühleberg und Beznau.


Medienmitteilung (PDF)

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01.11.2011

Untaugliche Revision der Altlastenverordnung: BAFU hat aus „Schweizerhalle“ nicht gelernt

Zerquetschtes Fass mit Hexachlorethan in der Chemiemülldeponie Hirschacker in Grenzach-Wyhlen (D); Foto: Martin Forter

Das BAFU scheint aus dem Unfall- und Altlastenstandort „Schweizerhalle“ nicht gelernt zu haben. Statt Chemiegefahren mittels geeigneter Untersuchungsmethoden zu erkennen und zu beseitigen, schaut das Bundesamt für Umwelt (BAFU) lieber weg. Deshalb lehnen Greenpeace sowie die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz die vom BAFU in die Vernehmlassung gegebene Revision der Altlastenverordnung ab und wehren sich gegen einen Abbau von Standards im Umgang mit belasteten Standorten wie „Schweizerhalle“ & Co.

Medienmitteilung (PDF)

Vernehmlassung (PDF)

   

Fukushima in Mühleberg - was wenn?

Oekoskop 2/14

Oekoskop 1/14